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Zehn-Punkte-Plan für die BAföG-Weiter­entwicklung

Montag, 23. Januar 2012

Berlin – Zehn Forderungen für eine Weiterentwicklung des BAföG haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) vorgestellt. Sie reagieren damit auf den Mitte Januar vorgestellten 19. BAföG-Bericht der Bundesregierung.

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Gemeinsam fordern DGB und DSW, die Altersgrenzen beim BAföG abzuschaffen. Derzeit erhalten Bachelor-Studierende nur BAföG, wenn sie beim Studienbeginn 30 sind, beim Master 35. Die Förderungshöchstdauer müsse ausgedehnt werden, vor allem für Studierende, die Familienangehörige pflegen, fordern DGB und DSW.

Beide Organisationen finden, es sei „höchste Zeit, wieder ein echtes Schüler-BAföG für die Oberstufe einzuführen, um allen Jugendlichen die gleichen Chancen zu geben und insgesamt mehr junge Leute zum Abitur zu führen.“ Sie kritisieren, dass das BAföG derzeit keine Förderung für Teilzeit-Studierende vorsehe. „Auch ein berufsbegleitendes oder duales Studium muss grundsätzlich förderungsfähig sein“, schreiben sie.    hil © hil/aerzteblatt.de

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