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| dapd |
„Die anhaltende Kriminalisierung von Cannabis-Konsum besitzt keinerlei positive Effekte für die Gesellschaft“, begründete Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, den Vorstoß seiner Partei. Die Bundesregierung verwende rund 1,6 Milliarden Euro „für Repressionen“ und liege damit an der europäischen Spitze, sagte er. Das Ergebnis dieser Politik sei ein ausufernder Schwarzmarkt, fehlendes sogenanntes Drug-Checking, um mögliche gesundheitsgefährdende Streckmittel zu erkennen, sowie fehlende Mittel für Aufklärungs-, Bildungs- und Präventionskampagnen.
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Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP) sprach sich gegen „Cannabis-Clubs“ aus. Dies sei mit dem Gesundheitsschutz des Einzelnen und der Bevölkerung nicht vereinbar, sagte sie im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Die Zulassung solcher Vereine würde in der Öffentlichkeit das falsche Signal setzen, dass Cannabis ungefährlich ist.“
In Spanien gebe es die von der Linken geforderten Clubs
bereits. Doch Spanien gehöre in Europa zu den Ländern mit den höchsten
Cannabis-Konsumraten. „Auch dies überzeugt mich nicht, diesen Weg auch in
Deutschland einzuschlagen“, sagte die Drogenbeauftragte.
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