Köln – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte (BfArM) hat seine Warnung vor gefährlichen Brustimplantaten
erweitert. Betroffen sind ebenfalls Produkte der Firma GfE Medizintechnik, die
unter dem Namen „TiBREEZE“ vermarktet wurden. Auch sie enthalten das
minderwertige Silikongel der französischen Firma Poly Implant Prothèse (PIP). Das
Unternehmen GfE
Medizintechnik existiert nicht mehr. Die Nachfolgefirma ist pfm medical
titanium.
Das BfArM empfiehlt nun auch für die TiBREEZE-Implantate eine
vorsorgliche Entfernung. Bisher galt dies für Brustimplantate der Firmen PIP
und Rofil. Das Unternehmen Rofil hatte PIP-Implantate gekauft und unter seinem
Namen vermarktet.
Wie viele Frauen in Deutschland betroffen sind, ist nach wie
vor unklar. Schätzungen zufolge könnten es bis zu 10.000 sein. Die Bundesländer
erheben derzeit die Zahlen. Besonders betroffen sind offenbar Hamburg und
Nordrhein-Westfalen.
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