Hohenheim – Ein EU-Projekt „Inprofood“ für neue Impulse der
Forschung im Lebensmittelbereich koordiniert das Life Science Center der
Universität Hohenheim. Hintergrund ist, dass trotz vermehrter Forschung und
stetiger Innovationen im Lebensmittelbereich viele Europäer zu dick sind und
sich falsch ernähren. Die Europäische Union will diesem Problem gegensteuern.
Wo die künftigen Forschungsschwerpunkte liegen, soll eine
Reihe Runder Tische in 13 europäischen Ländern erarbeiten, an der sich auch
Bürger beteiligen. „Inprofood“ sieht vor, dass sich
Lebensmittelwissenschaftler, Industrie, Verbraucher- und Gesundheitsverbände an
einen Tisch setzen und beratschlagen, in welche Richtung in Zukunft verstärkt
geforscht werden soll. Diese Empfehlungen von Experten und Bürgern soll der
EU-Kommission zur Orientierung bei der Konzeption zukünftiger
Forschungsprogramme dienen.
Mit seinem Ansatz haben sich Klaus Hadwiger und Susanne
Braun vom Life Science Center der Universität Hohenheim in einer europaweiten
Ausschreibung durchgesetzt: EU-weit waren Experten aufgerufen, Vorschläge
einzureichen, wie sich die künftige Forschungsrichtung am besten ermitteln
lasse. „Forschung allein macht niemanden gesund. Es muss in die richtige
Richtung gehen, und die Ergebnisse müssen auch bei den Menschen ankommen“,
sagte Projekt-Koordinator Hadwiger.
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