Berlin – Einen Überblick über die ambulante ärztliche und psychotherapeutische Versorgung bietet ein neues Angebot der Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI). Unter www.versorgungsatlas.de können sich Interessierte die Anzahl niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten je 100.000 Einwohner anzeigen lassen. Die Daten sind nach Arztgruppen gegliedert.
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„In den Kennzahlen zur Arztdichte zeigt sich der Einfluss der geltenden Bedarfsplanung. Besonders gut sind die geltenden Niederlassungsbeschränkungen in den Diagrammen zur Arztdichte auf Kreisebene zu erkennen“, sagte ZI-Geschäftsführer Dominik Graf von Stillfried. Er betonte aber, die Arztzahl allein lasse keine Schlussfolgerungen über die Versorgungslage einer Region zu. Dazu seien weitere Faktoren wie die Altersstruktur der Bevölkerung und der Einzugsbereich der Praxen nötig.
Die Strukturdaten basieren auf dem Bundesarztregister zum Stichtag 31. Dezember 2010. Die Einteilung der Arztgruppen folgt der im Jahr 2010 gültigen Bedarfsplanungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Sie reicht von A wie Anästhesisten, über H wie Hausärzte, bis U wie Urologen.
Der
Versorgungsatlas bietet neben den neuen Strukturdaten Forschungsergebnisse und
Analysen zu regionalen Besonderheiten und Unterschieden in der medizinischen
Versorgung. In Diskussionsforen können die Nutzer Beiträge öffentlich
diskutieren.
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