Oldenburg – Einen Neubau für die Forschungszentren Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme (NeSSy), erhält die Universität Oldenburg. Die Grundsteinlegung auf dem Campus Wechloy fand gestern in Anwesenheit von Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) statt. „Durch die enge Verzahnung von Lebenswissenschaften mit technischen Entwicklungen stärken wir beispielsweise die Neurosensorik und schärfen unser Forschungsprofil auch gegenüber internationaler Konkurrenz“, betonte die Ministerin.
Auf 2.000 Quadratmetern werden in dem Zentrum künftig rund 80 Mitarbeiter tätig sein. Für die neu zu gründende Medizinische Fakultät „European Medical School Oldenburg-Groningen“ sei NeSSy von großer Bedeutung, sagte die Universitätspräsidentin Babette Simon
Im Mittelpunkt der Arbeiten in NeSSy sollen Entwicklungen
der Medizintechnik und der Mensch-Maschine-Kommunikation stehen. Die Hälfte der
Nutzfläche ist für Labore vorgesehen: Akustik-Labore, ein sogenanntes Virtual
Reality/Usability Labor, Neurophysiologie-Labore für Magnetresonanztomographie,
Magnetenzephalographie und bildgebende Verfahren. Vier Arbeitsgruppen aus
beiden Zentren werden hier Platz finden: die Medizinische Physik und die
Signalverarbeitung sowie eine Neuro-Psychologie- und eine
ingenieurwissenschaftliche Arbeitsgruppe.
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