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| dapd |
Viele Krebspatienten klagen nach dem erfolgreichen Therapieende über Abgeschlagenheit (Fatigue), die ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Die meisten haben überdies das Gefühl sich stärker als bisher schonen zu müssen.
Verschiedene randomisierte klinische Studien zeigen jedoch, dass sportliche Aktivität den Patienten helfen kann, den Weg zurück ins Alltagsleben besser zu meistern. Die Gruppe um Judy Ho vom Queen Mary Hospital in Hongkong hat jetzt in einer Meta-Analyse die Ergebnisse von 34 randomisierten Studien (davon 22 bei Brustkrebspatientinnen) zusammengefasst. Für die meisten Endpunkte fand sie einen positiven Einfluss des Sportprogramms.
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Die im Durchschnitt 13-wöchigen Übungsphasen stärkten bei den Krebspatienten nicht nur die körperliche Fitness. Es kam auch zu Verbesserungen in Blutzucker, Body-Mass-Index und Körpergewicht. Darüber hinaus linderte der Sport psychische Symptome wie Fatigue oder Depressionen. Die meisten Patienten verzeichneten einen Gewinn an Lebensqualität. Im Allgemeinen erzielten jüngere Patienten den größten Gewinn, was laut Ho aber daran gelegen haben könnte, dass sie körperliche fitter sind als ältere.
Insgesamt zieht die Autorin ein positives Fazit. Wegen des Übergewichts von Studien mit Brustkrebs seien jedoch weitere Studien zu Überlebenden anderer Krebsarten sinnvoll.
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