US-Behörden: Auch Jungen gegen Humane Papilloma-Viren impfen
Montag, 6. Februar 2012
Humane Papillomaviren
Washington – Die US-Gesundheitsbehörden haben am Freitag
zu Routine-Impfungen gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) auch bei Jungen
aufgerufen. Während bei Mädchen in den USA schon seit 2006 eine Impfempfehlung
gegen HPV besteht, wurde diese Empfehlung für Jungen vom
Immunisierungsausschuss des Zentrums für Gesundheitskontrolle (CDC) erst in
diesem Jahr neu aufgenommen.
Es gibt zahlreiche Arten von Humanen Papillomaviren. Sie werden bei Frauen für
Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht, können aber auch bei Männern
Warzen und Krebserkrankungen im Anal- und Genitalbereich sowie im Gehirn und im
Mund-Rachen-Raum hervorrufen.
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Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass die
Infektionsrate mit Papilloma-Viren drastisch gesenkt werden kann, wenn beide
Geschlechter geimpft werden. Rund die Hälfte aller Erwachsenen wird im Laufe
des Lebens von solchen Viren heimgesucht. Allerdings bleiben viele Infektionen
unentdeckt, weil der Körper sie erfolgreich bekämpft.
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