Stuttgart – In Baden-Württemberg sind die Regresse aus den Arznei- und Heilmittel-Richtgrößenprüfungen zurückgegangen. Rückläufig sind die Zahl und die Regress-Summe der Ende 2011 verschickten Bescheide für 2009 gegenüber dem Vorjahr. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) Mitte Februar. „Dies ist ein messbares Zeichen dafür, dass die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg verantwortungsvoll und wirtschaftlich mit der Verordnung von Arzneimitteln umgehen“, sagte heute der KVBW-Vorstandsvorsitzende Norbert Metke.
Für die Richtgrößenprüfungen ist eine unabhängige, gemeinsam von der KV und den Krankenkassen getragene Prüfeinrichtung zuständig. Sie hat für das Jahr 2009 in Baden-Württemberg im Bereich der Arzneimittel 150 Regresse im Gesamtwert von vier Millionen Euro, für den Bereich der Heilmittel 50 Regresse mit einem Gesamtwert von rund 600.000 Euro ausgesprochen.
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Für Metke bleibt das Thema Regresse eines der zentralen
Themen der gesundheitspolitischen Diskussion: „Für den ärztlichen Nachwuchs ist
die Regressangst eine ernstzunehmende Hürde, die ihn von der Niederlassung
abhält und auch zum sich abzeichnenden Ärztemangel beiträgt“, sagte
er.
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