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| dpa |
Das geht aus einer wissenschaftlichen Arbeit der Yale School of Medicine unter der Leitung von John Leventhal hervor. Nach eigenen Angaben ist diese Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Journals Pediatrics (doi: 10.1542/peds.2011-1277) erscheint, die erste ihrer Art, die quantifiziert, wie viele Kinder wegen Missbrauchs schwer verletzt sind und deswegen stationär behandelt werden müssen.
Dazu analysierten die Forscher die Daten der Kids Inpatient Database (KID) des Gesundheitsministeriums der Vereinigten Staaten, die sämtliche Informationen zu stationär behandelten Kindern in den USA enthält.
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Besonders Kinder im ersten Lebensjahr sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, wegen Misshandlungen in ein Krankenhaus aufgenommen zu werden. Von 100.000 Säuglingen mussten in den USA 58,2 innerhalb ihrer ersten zwölf Lebensmonate wegen Missbrauchs behandelt werden.
Diese Zahl erhöhte sich unter Kindern, die von dem Gesundheitsfürsorgeprogramm „Medicaid“ zusätzlich unterstützt werden, sogar um mehr als das Doppelte. So wurden unter den von dieser Maßnahme betroffenen, meist sozial benachteiligten und ärmeren Familien, 133,1 auf 100.000 Kindern misshandelt und müssen medizinisch versorgt werden.
Die Autoren halten ihre Ergebnisse für alarmierend, vor allem den Anteil der misshandelten Kinder in ärmeren Familien. Ihre Studien zeigten, dass Armut und soziale Belange bedeutende Risikofaktoren für den Missbrauch bei Kindern darstellen.
Nun müssten weiterhin regelmäßige Analysen folgen, die
auch die aktuellen Hospitalisationsraten aus der Kids Inpatient Database
beinhalten, resümiert Leventhal. Damit könne man in Zukunft Entwicklungen über
eine längere Zeit beobachten, Tendenzen festhalten und schließlich auch
präventive Maßnahmen gegen Kindesmisshandlungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit
beurteilen.
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