Berlin –Die deutsche Hospizbewegung zeigt sich bestürzt über die Ausweitung der ambulanten Sterbehilfe in den Niederlanden. „Menschen müssen auf eine menschenwürdige Begleitung und Betreuung vertrauen können“, erklärte die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), Birgit Weihrauch, heute in Berlin.
Sie reagierte damit auf Berichte, nach denen ab März sechs ambulante Spezialistenteams in den Niederlanden Sterbehilfe leisten sollen. Wie die „Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende“ (NVVE) mitteilte, sollen die jeweils aus einem Arzt und einem Krankenpfleger bestehenden Teams Betroffene zu Hause aufsuchen und dort die lebensbeendenden Maßnahmen durchführen. Grund für die Einführung der ambulanten Teams sei, dass immer wieder Menschen, die Sterbehilfe wünschten, Schwierigkeiten hätten, einen dazu bereiten Arzt zu finden.
aerzteblatt.de |
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband ist ein
Dachverband von mehr als 1.000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen mit
inzwischen rund 80.000 Ehrenamtlichen und zahlreichen hauptamtlich Engagierten.
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