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Bundestag verschärft Meldepflichten für Krankheiten

Donnerstag, 9. Februar 2012

Berlin – Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus der EHEC-Krise. Ein heute vom Bundestag beschlossenes Gesetz soll unter anderem die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigen. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vor dem Plenum. Aber durch die neuen Vorschriften könne demnächst schneller auf die Ausbreitung der Krankheiten reagiert werden.

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Demnach sollen Meldungen von Ärzten und Krankenhäusern künftig innerhalb von 24 Stunden den Gesundheitsämtern vorliegen und spätestens nach vier Tagen dem Robert-Koch-Institut. Die derzeitige Meldepflicht liegt den Angaben zufolge bei 16 Tagen. Zudem sollen Ärzte und Krankenhäuser auch Krankheiten wie Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten melden.

Im Sommer 2011 waren mehr als 4.000 Menschen an dem EHEC-Erreger erkrankt, etwa 50 Menschen starben an der Infektion mit dem aggressiven Darmbakterium. Durch die Zunahme des internationalen Warenverkehrs und der Fernreisen steige auch die Bedrohung, dass Epidemien schneller zu Pandemien würden, sagte Bahr. „Globale Gefahren erfordern deshalb auch globale Antworten", sagte er.

 

Deshalb sollten durch das neue Gesetz an fünf deutschen Häfen und fünf Flughäfen Kapazitäten für gesundheitliche Notlagen geschaffen werden. Deutschland setzte damit internationale Gesundheitsvorschriften um. © dapd/aerzteblatt.de

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healer21
am Freitag, 10. Februar 2012, 16:16

Was ein Heckmeck um EHEC

Welch dummer Aktionismus um diesen Erreger, an dem insgesamt 40 Menschen gestorben sind.
Mindestens so viele sterben TÄGLICH, weil sie in deutschen Krankenhäusern mit multiresistenten Keimen infiziert werden. Und das schon jahrelang.
Dass dies nicht so sein muss, zeigen Vergleichszahlen aus Holland und Dänemark.

Hier vermisse ich tiefgreifende Vorschriften zum Schutz der Menschen, sonst kommt vielleicht noch mal jemand auf den Gedanken, dies sei gewollt.

Pflichtimpfungen sind mit dem Grundgesetz unvereinbar, jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. da müssen dann schon die Lissaboner Verträge herhalten, was aber erst gehen kann, wenn die WHO eine Pandemie ausruft.
Ausserdem halte ich Impfungen für potentiell gefährlich.
Thelber
am Donnerstag, 9. Februar 2012, 22:21

Schon wieder neue Bürokratien - wo liegt der Sinn ??

Viel sinnvoller als eine Meldepflicht wäre die Einführung der Pflichtimpfung gegen die impfpräventablen Erkrankungen Masern, Mumps, Röteln, Varizellen !!

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