Münster/Berlin – Vor einer Abschaffung der privaten
Krankenversicherung (PKV) hat der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und
Vorsitzende des Gebührenordnungs-Ausschusses der Bundesärztekammer, Theodor
Windhorst, gewarnt. „Nicht das Nebeneinander von privater und gesetzlicher
Krankenversicherung führt zu der immer wieder genannten Zwei-Klassen-Medizin,
vielmehr stellt die Angleichung beider Systeme eine Gefahr für die
Patientenversorgung dar“, sagte Windhorst heute und plädierte für die
Beibehaltung des dualen Systems unter einer neuen Gebührenordnung für Ärzte.
„Was wir brauchen, ist ein Mehr-Klassen-System, in dem der mündige Patient
mehrere Wahloptionen hat. Eine Einheitsmedizin wäre der Tod der Behandlungsqualität“,
betonte der Kammerpräsident. In der Gesundheitsversorgung müsse es einen nicht-budgetierten
Bereich geben, indem sich der versorgungstechnische Fortschritt entwickeln
könne. Ansonsten würden medizinische Standards eingefroren und der Fortschritt
in der Medizin käme zum Stillstand. „Wir hätten dann zwar eine einheitliche
Versorgung, aber auf niedrigem Niveau, low-level sozusagen“, sagte er.
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Gibt es irgendeinen Beleg für diese wüsten Behauptungen? Nach vielen Jahren Tätigkeit in Skandinavien merkt man erst so richtig den Wahnsinn des deutschen Abrechnungssystemes. Der EBM ist absurd, die GOÄ auch nicht besser. Der Sinn von 2 parallelen Systemen bleibt mir verborgen. Wieso das auch noch die Qualität der Versorgung erhöhen soll ist mir ebenso schleierhaft.
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