![]() |
| dapd |
„Es kann nicht sein, dass Farbpigmente wie ,Pigment Red 254', die als Autolackfarbe ,Ferrari Rot` für technische Zwecke entwickelt wurden, anstandslos für Tattoos verwendet werden dürfen“, sagte Landesminister Alexander Bonde (Bündnis 90/Die Grünen). Die Farben seien niemals auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen als Tätowierfarben untersucht und bewertet worden. In den westlichen Industrienationen sei mittlerweile fast jeder zehnte Mensch tätowiert. Bei den 25- bis 34-Jährigen sei es sogar jeder Vierte.
Notwendig sind laut Bonde strengere Regelungen in der
nationalen Tätowiermittelverordnung, die seit 1. Mai 2009 in Kraft ist. „Es ist
schwer nachvollziehbar, warum für Farbstoffe wie Lidschatten, die vorübergehend
und lediglich äußerlich aufgetragen werden, höhere Sicherheitsgrundsätze gelten
als für Tätowiermittel, die ins Hautgewebe gespritzt werden, wo sie lebenslang
bleiben“, sagte er.
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.