Frankfurt – Deutlich mehr Gelassenheit und gleichzeitig mehr Objektivität hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) im Umgang mit individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) gefordert. Die aktuelle Diskussion habe nur noch wenig mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun, so die KVH-Vorstände Frank-Rüdiger Zimmeck und Gerd Zimmermann.
„Undifferenziertes Verdammen teilweise durchaus sinnvoller medizinischer Zusatzleistungen führt zu einer Belastung des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient und nützt somit Niemandem“, erklärten Zimmeck und Zimmermann. Laut KVH war der Start des Internet-Portals „IGeL-Monitor“ Auslöser für die teilweise unsachgerechte Berichterstattung. „Beim IGeLn muss natürlich der Patient mit seinen Beschwerden bzw. den Möglichkeiten, ihm zu helfen, im Vordergrund stehen“, sagten die Vorstände.
aerzteblatt.de |
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.