Wiesbaden – Dem Protest verschiedener Studierendenorganisationen gegen ein Pflichttertial Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr und dem daraus resultierenden Wegfall des Wahltertials haben sich die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) angeschlossen.
Die Organisationen warnen davor, diese im Rahmen der Änderung der ärztlichen Approbationsordnung gefassten Pläne umzusetzen. Studierende müssten im PJ weiterhin die Möglichkeit haben, in einem Tertial ein Fach zu wählen.
Ziel des PJ und des Wahltertials sei neben der Praxis vor
allem, dass sich die jungen Mediziner für ein Weiterbildungsfach entschieden
und eine entsprechende Stelle fänden. „Diese Orientierungshilfe können weder
das Studium selbst noch eine kurze Famulatur zu Studienbeginn bieten“, sagte
Ulrich Fölsch, Generalsekretär der DGIM aus Kiel. hil
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