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Auch Internisten protestieren gegen Pflichttertial Allgemeinmedizin

Montag, 20. Februar 2012

Wiesbaden – Dem Protest verschiedener Studierendenorganisationen gegen ein Pflichttertial Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr und dem daraus resultierenden Wegfall des Wahltertials haben sich die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) angeschlossen.

Die Organisationen warnen davor, diese im Rahmen der Änderung der ärztlichen Approbationsordnung gefassten Pläne umzusetzen. Studierende müssten im PJ weiterhin die Möglichkeit haben, in einem Tertial ein Fach zu wählen.

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Die Primärversorgung während des Studiums qualitativ zu stärken sei zwar wichtig, so DGIM und BDI. „Es kann jedoch nicht sein, dass wir den ärztlichen Nachwuchs dazu heranziehen, den teils existenten, teils drohenden Ärztemangel in einzelnen Fächern aufzufangen“, kritisiert der BDI-Präsident Wolfgang Wesiack aus Hamburg. Sollte sich dadurch tatsächlich die Situation in der Allgemeinmedizin entspannen, würde dies zwangsläufig Engpässe in den anderen Fächern nach sich ziehen.

Ziel des PJ und des Wahltertials sei neben der Praxis vor allem, dass sich die jungen Mediziner für ein Weiterbildungsfach entschieden und eine entsprechende Stelle fänden. „Diese Orientierungshilfe können weder das Studium selbst noch eine kurze Famulatur zu Studienbeginn bieten“, sagte Ulrich Fölsch, Generalsekretär der DGIM aus Kiel.   hil © hil/aerzteblatt.de

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Andreas Skrziepietz
am Donnerstag, 23. Februar 2012, 16:44

Ich habe die Lösung

es ist doch so einfach: früher bestand das pj aus chirurgie, innere und wahlfach. künftig wird es eben aus chirurgie, innere, allgemeinmedizin und wahlfach bestehen und statt 12 monaten 16 dauern. ich werde das unverzüglich dem engländer vorschlagen.
Andreas Skrziepietz
am Dienstag, 21. Februar 2012, 20:39

damit die Medizinstudierenden überhaupt wissen wie schwierig die Allgemeinmedizin eigentlich ist

Das wissen die auch so. Und die miesen Gehälter kennen sie auch. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Ärztemangel zu beseitigen: Geld!!!!!!!!
Percy
am Dienstag, 21. Februar 2012, 09:35

Pflichttertial Allgemeinmedezin

Ich bin ein niederländische Hausarzt in Rente, und wohne zur Zeit in Deutschland,
Warum sind die deutsche Ärzte gegen diese Pflichttertial? Ich finde das eine gute Sache, denn die meiste Medizinstudierenden wählen für einen Fachärztliche Weiterbildung und Allgemeinmedizin ist zwar auch einen Fachärztliche Weiterbildung aber ist vielfach unterschätzt, nicht nur in Deutschland aber auch in die Niederlande, und das kann mit einem Pflichttertial in großen Gänze geändert werden meiner Meinung nach.
Es ist eine gute Sache um die Allgemeinmedizin im Flutlicht zu positionieren, damit die Medizinstudierenden überhaupt wissen wie schwierig die Allgemeinmedizin eigentlich ist, um keine große Fehler zu machen, muss der Allgemeinarzt vieles wissen, denn am meisten wird sie oder er zu erst konsultiert durch den Patient.
chiemwast
am Montag, 20. Februar 2012, 18:53

Internisten und Allgemeinmedizin

wichtig dürfte dabei auch die Erwartung des Patienten sein: vom Internisten erwartet er mit Recht Nähe zur Allgemeinmedizin. Diesem Vertrauen sollte auch entsprochen werden.

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