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| dapd |
Begehrlichkeiten gibt es auch aus dem Bundesfinanzministerium. Laut dem Magazin Der Spiegel plant Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), den Bundesanteil an der Finanzierung der Kassen in Höhe von 14 Milliarden Euro dauerhaft um zwei Milliarden Euro zu kürzen. Dagegen protestiert der GKV-Spitzenverband. „Wir wollen keine Gesundheitsversorgung nach Kassenlage“, sagte dessen Vorstandsvorsitzende Doris Pfeiffer.
Der heutige Bundesanteil solle die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der GKV, für die keine Krankenkassenbeiträge bezahlt würden, zumindest ansatzweise gesamtgesellschaftlich finanzieren. Den Bundesanteil zu kürzen hieße, gesamtgesellschaftliche Aufgaben weniger gemeinsam über die Steuern zu finanzieren, sondern die Last wieder verstärkt den Beitragszahlern der GKV aufzubürden.
aerzteblatt.de |
Dänzer bezeichnete es als „absurd“, dass die Kliniken mehr als eine Milliarde Euro abgezogen bekommen hätten, um die Überschüsse der Kassen mitzufinanzieren. „Wir müssen die Hygiene immer weiter verbessern, den Ärztemangel bekämpfen, Lohnerhöhungen bezahlen , mehr Patienten versorgen und bekommen zu wenig Geld dafür", kritisierte der DKG-Präsident.
Die Rechtmäßigkeit des Pharma-Zwangsrabattes von 16 Prozent
stellte der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) in Frage.
„Entweder belegen die Fakten zur Beibehaltung des Zwangsrabatts, dass die
schwierige konjunkturelle Lage und Situation der Krankenkassen diese
Zwangsmaßnahme der Bundesregierung rechtfertigen. Oder Gelder können ausgezahlt
oder sogar von der Bundesregierung selbst dem Gesundheitsfonds für andere
Zwecke entnommen werden“, sagte deren Hauptgeschäftsführerin Birgit
Fischer.
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