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Spiegel: Krankenkassen 2014 wieder defizitär

Mittwoch, 22. Februar 2012

Berlin – Den gesetzlichen Krankenkassen droht nach einem Bericht von Spiegel Online nach ihrem aktuellen Milliardenplus schon in den nächsten Jahren wieder ein deutliches Minus. Die üppigen Rücklagen des Gesundheitsfonds von derzeit rund acht Milliarden Euro dürften schon im kommenden Jahr aufgebraucht sein, hieß es am Mittwoch unter Berufung auf Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey. Bereits 2014 drohe dann ein Defizit von mehr als neun Milliarden Euro. Dies könnte demnach für die Versicherten Zusatzbeiträge von durchschnittlich 15,50 Euro monatlich bedeuten.

Grund für das drohende neue Defizit ist laut Spiegel Online, dass die Ausgaben der Kassen derzeit deutlich stärker steigen als die Einnahmen. Den Berechnungen von McKinsey zufolge werden die Ausgaben für Arzthonorare, Medikamente oder Krankenhausbehandlungen durchschnittlich um 3,9 Prozent jährlich zunehmen, die Beitragseinnahmen dagegen nur um 1,4 Prozent. Die Unternehmensberatung stützt sich bei ihren Prognosen auf Daten des Schätzerkreises der gesetzlichen Krankenversicherung. © afp/aerzteblatt.de
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