Politik

Krankenhaus­gesellschaft hofft auf zusätzliche finanzielle Mittel für Klinken

Freitag, 2. März 2012

Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Empfehlungen des Bundesrates, Krankenhäusern einen finanziellen Ausgleich für die Personalkostensteigerungen zu gewähren. Der Bundesrat dränge zu Recht darauf, dass den Kliniken finanziell geholfen werden müsse, sagte DKG-Präsident Alfred Dänzer.

„Ohne zusätzliche Mittel können die Krankenhäuser die erheblichen Kosten für die gestiegenen Löhne und Gehälter nicht mehr bewältigen, Tarifabschlüsse in Höhe von drei Prozent und mehr werden den Krankenhäusern nicht einmal zur Hälfte durch die Krankenkassen refinanziert“, kritisierte Dänzer.

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Erschwerend komme für die Kliniken hinzu, dass sie im Zweijahreszeitraum 2011/2012 eine Milliarde Euro weniger zur Verfügung hätten. Bis zu 20.000 Arbeitsplätze gerieten durch die Unterfinanzierung der Krankenhäuser unter Druck und die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung für Ärzte und Pflegekräfte nehme weiter zu.

„Die Regierungskoalition sollte bedenken, dass allein der nicht erwartete Zuwachsüberschuss der Krankenkassen im letzten Quartal in Höhe von circa einer Milliarde Euro ausreichen würde, die Finanzierungsprobleme der Krankenhäuser für die 1,1 Millionen Mitarbeiter zu mildern“, sagte der DKG-Präsident.

Der Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgG) stand am Freitag auf der Tagesordnung des Bundesrates. Darin heißt es unter anderem, dass „tarifvertraglich vereinbarte Tarifsteigerungen und Einmalzahlungen, die die Veränderungsrate übersteigen, bezogen auf die Personalkosten hälftig von den Kostenträgern getragen werden“. © hil/aerzteblatt.de

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