Deutschland unterstützt Irak beim Wiederaufbau des Gesundheitssystems
Dienstag, 6. März 2012
Berlin – Deutschland wird den Irak beim Auf- und Ausbau
seines Gesundheitssystems unterstützen. Das haben Bundesgesundheitsminister
Daniel Bahr (FDP) und sein irakischer Amtskollege Majeed Mohammad Amin gestern
in Berlin in einer „Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im
Gesundheitswesen“ vereinbart.
Darin verpflichten sich beide Seiten auf eine
enge Zusammenarbeit in der Kardiologie, der Rettungsmedizin, der Telematik und
der Ausbildung von medizinischem Personal. „Irakische Ärzte genießen in Ihrer
Heimat und auch in Deutschland fachlich einen sehr guten Ruf“, sagte Bahr.
Damit bestünden gute Voraussetzungen, die großen Herausforderungen beim
Wiederaufbau der Versorgungsstrukturen im Irak zu meistern.
Amin hält sich im Augenblick für eine Woche in Deutschland
auf. Begleitend zu den politischen Gesprächen verhandelt er mit deutschen
Unternehmen über deutsche Spitzentechnologie, den Krankenhausbau und allgemein
den Ausbau der Gesundheitsversorgung. Er betonte, für den Irak sei neben dem
Aufbau der Infrastruktur dabei von besonderer Bedeutung, ein landesweites Aus-
und Fortbildungsprogrammen für medizinisches Personal zu etablieren. © hil/aerzteblatt.de
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