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Kardiologen sorgen sich um den Nachwuchs

Mittwoch, 11. April 2012

Mannheim – Um die Nachwuchssituation in der deutschen Herzmedizin sorgt sich die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK). „Wir sehen mit einer gewissen Sorge, dass, besonders was hochqualifizierten und kompetitiven Nachwuchs angeht, nicht so viel nachkommt, wie wir uns das wünschen“, sagte der Präsident der DGK, Georg Ertl von der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am Universitätsklinikum Würzburg, zum Auftakt der 78. Jahrestagung der Fachgesellschaft vom 11. bis 14. April in Mannheim. Während der Engpass an den Universitätskliniken noch nicht spürbar sei, klagten kommunale Krankenhäuser mittlerweile über den Mangel, sagte er.

Die Fachgesellschaft verfolge gegen den Nachwuchsmangel verschiedene Strategien: Eine wichtige Rolle spielen dabei Programme, die jungen Ärzten den Einstieg in die Forschung schmackhaft machen sollen, aber auch eine Reihe von Preisen, Stipendien und Reisekostenzuschüsse, die unter anderem das Ziel verfolgen, begabte Promovierende dazu zu bewegen, in der Forschung zu bleiben.

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Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frauenförderung. „Wir müssen uns der Frage stellen, wie eine Frau Kinderwunsch mit einer wissenschaftlichen oder kardiologisch-klinischen Karriere vereinbaren kann“, so Ertl. Das sei bei den heutigen Strukturen sehr schwierig, nicht zuletzt auch für die niedergelassenen Kardiologinnen. Die DGK habe dazu eine Projektgruppe gegründet, die sich damit beschäftigt, wie die jungen Leute in Zukunft arbeiten könnten. © hil/aerzteblatt.de

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ahierl
am Mittwoch, 11. April 2012, 21:26

Mein Vorschlag:

Eine weniger qualifizierte Arbeitskraft könnte die Betreuung der Kinder, sowie Kochen und Haushalt übernehmen, damit die hochqualifizierte (alleinerziehende?) Kardiologin sich auf Forschung, Klinik und Karriere konzentrieren kann.

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