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Familie und wissenschaftliche Karriere schlecht zu vereinbaren

Donnerstag, 12. April 2012

Gütersloh – Die Unvereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie sind laut einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) das größte Hindernis für Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung.

Deutschlandweit ist nur rund jede fünfte Professur von einer Frau besetzt, obwohl Frauen unter den Studierenden und den Absolventen mittlerweile in der Mehrheit sind. Auch in den Naturwissenschaften entspricht der sehr geringe Anteil an Professorinnen nur in Ausnahmefällen dem Anteil der Frauen unter den Studierenden. Das CHE hatte über tausend Professorinnen und Professoren der mathematisch-naturwissen­schaftlichen Fächer nach den Gründen für diese Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren gefragt.

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Professoren und Professorinnen waren sich einig, dass Frauen auf Professuren vor allem deshalb unterrepräsentiert seien, weil sich Familie und wissenschaftliche Karriere schlecht miteinander vereinbaren ließen.

Ein Ausweg wären mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Professorinnen sehen außerdem Mentoringprogramme und Coachingangebote mehrheitlich als sinnvoll an, um Frauen den Weg zu einer Professur zu erleichtern. Geschlechterspezifische Quotenregelungen halten 46 Prozent der Professorinnen und 17 Prozent der Professoren für ein wirkungsvolles Instrument der Chancengleichheit. © hil/aerzteblatt.de

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