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Deutsche fehlten wieder häufiger bei der Arbeit

Donnerstag, 26. April 2012

Hamburg –  Die Krankmeldungen in Deutschland haben 2011 zugenommen. Das ist das Ergebnis des heute von der Techniker Krankenkasse (TK) veröffentlichten Gesundheitsreports 2012. Demnach fehlten  Erwerbspersonen im vergangenen Jahr durchschnittlich einen halben Tag mehr als 2010, die Krankmeldungen unter Arbeitslosen stiegen im selben Zeitraum um 1,7 Tage. Laut TK liegt der Anstieg der Fehlzeiten in Deutschland vor allem darin begründet, dass die Beschäftigten häufiger krankgeschrieben sind: Auf 100 Erwerbspersonen entfielen 2011 sechs Krankschreibungen mehr als im Jahr zuvor.

Laut TK-Report variieren die Fehlzeiten bundesweit jedoch nicht nur nach Alter, Geschlecht und Bundesland, sondern vor allem auch zwischen den verschiedenen Berufsfeldern. So waren Beschäftigte in Bau- und Holzberufen 2011 mit durchschnittlich 19,5 Tagen fast eine Woche länger krankgeschrieben als der Bundesdurchschnitt mit 12,8 Tagen. Ebenfalls überdurchschnittlich hohe Krankenstände betreffen Metallberufe (18,9 Tage), Hilfsarbeiter (20,3 Tage), Verkehrs- und Lagerberufe (19,2 Tage) sowie Ernährungsberufe (19,5 Tage), zu denen zum Beispiel Bäcker, Fleischer und Köche gehören.

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Neben Atemwegserkrankungen machten den Deutschen erneut vor allem psychische Probleme zu schaffen: Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen stiegen 2011 um 6,3 Prozent an und nahmen damit seit 2006 um 61 Prozent zu.

Grundlage für den Gesundheitsreport der TK sind die Krankenstandsdaten der 3,7 Millionen Versicherten. © hil/aerzteblatt.de

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malledoc
am Dienstag, 24. Juli 2012, 20:15

Materialismus

Ich versteh die Überschrift mit dem zunehmenden Materialismus nicht.
Grosswardeyn
am Montag, 23. Juli 2012, 09:41

Depression bei zunehmendem Materialismus?

Deutscher Fleiß?
Oder krankmachende sociale Marktwirtschaft CDU-CSU-FDP?
kairoprax
am Donnerstag, 26. April 2012, 20:28

Fehltage?


Ich bitte das Deutsche Ärzteblatt in dieser grundätzlich immer schon sensiblen Frage, die Sprachregelung zu beachten.
Der Artikel selbst ist politisch korrekt, aber Mediziner sollten wert darauf legen, daß es sich hierbei um Krankheitstage handelt.
Wenn der Krankenstand zunimmt spricht das für eine zunehmend krankmachende Arbeitssituation, wie wir sie ja tagtäglich in den Praxen erleben.
Ich bitte aber ausdrücklich darum, weitere Bwrichte über die zunehmend krankmachende Arbeitsplatzsituation zu bringen.

Dr. Karlheinz Bayer, Ba

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