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Pilotprojekt zur Versorgung von Pflegeheimbewohnern in Nordrhein

Mittwoch, 2. Mai 2012

Düsseldorf/Essen – Die Versorgung von Patienten in Pflegeheimen wollen die die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein und der Barmer GEK verbessern. In dem Pilotprojekt sollen sich Hausärzte, Fachärzte, Psychotherapeuten und Pflegepersonal in der Stadt Essen künftig koordiniert um die Pflegeheimbewohner kümmern. „Der Alltag in den Pflegeheimen stellt hohe Anforderungen an die ambulante medizinische Versorgung, die durch den demografischen Wandel und die zunehmende Zahl älterer Menschen immer anspruchsvoller wird“, sagte der KV-Vorsitzende Peter Potthoff. Das neue Versorgungskonzept sei eine erste Antwort auf die Herausforderung – „es ist gut für die Patienten, das Personal in den Heimen und die beteiligten Ärzte“, so der KV-Chef.

Die Hausärzte schließen sich beim neuen Versorgungskonzept zu Verbünden zusammen, kooperieren bei der Versorgung ihrer Heimpatienten und verpflichten sich zu regelmäßigen Visiten in den Heimen. Auch die beteiligten Fachärzte und Psychotherapeuten verpflichten sich in Abstimmung mit den Hausärzten zu regelmäßigen Besuchen der Heimpatienten. Haus- und Fachärzte sowie die Psychotherapeuten vereinbaren darüber hinaus eine geregelte Rufbereitschaft.

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Die Vergütung erfolgt für die teilnehmenden Haus- und Fachärzte sowie die Psychotherapeuten außerhalb der Regelleistungsvolumen und der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. So erhalten die Ärzte und Psychotherapeuten für die Heimbesuche einen Zuschlag von 45 Euro. © hil/aerzteblatt.de

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