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Neue Verträge vereinfachen zusätzliche Vorsorge für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 2. Mai 2012

Mainz – Neue Verträge zwischen dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Rheinland-Pfalz und Saarland sowie der IKK Südwest sollen die zusätzlichen Gesundheitsuntersuchungen U10, U11 und J2 für Kinder und Jugendliche unkomplizierter machen und so noch mehr IKK-Versicherte dazu motivieren, sie in Anspruch zu nehmen.

Die U10 und die U11 sollen die Lücke zwischen der U9 mit etwa fünf Jahren und der J1 mit zwölf bis 14 Jahren schließen. Die Untersuchung U10 sollte mit sieben bis acht Jahren, die U11 mit neun bis zehn Jahren erfolgen. Die neue J2 ist ein zusätzliches Angebot für Jugendliche zwischen 17 und 18 Jahren.

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Schwerpunkte bei den zusätzlichen Untersuchungen, die der BVKJ entwickelt hat, sind beispielsweise Schulleistungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Allergien und Motorik (U10), außerdem Zahn-, Mund- und Kieferanomalien, erste Zeichen einer Suchtentwicklung, psychosomatische Störungen und gesundheitsschädliches Medienverhalten (U11).

Bei älteren Jugendlichen geht es auch um Sexualitätsstörungen, Körperhaltung und Fitness, Gewichtsentwicklung sowie die Schilddrüsenfunktion (J2). „Dieses innovative Konzept, das ergänzend zu den bestehenden Vorsorgeuntersuchungen entwickelt wurde, bewährt sich bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Verträgen regional und bundesweit“, sagte der BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann.

Bislang bekamen IKK-Versicherte die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchungen erstattet. „Die neu geschlossenen Verträge vereinfachen das Verfahren erheblich. Die Versicherten müssen einfach nur ihre IKK Card beim Arzt vorlegen“, sagt Frank Lambert, Leiter Vertragspartner der IKK Südwest. Nutzen können das Angebot alle Versicherten der IKK Südwest in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. © hil/aerzteblatt.de

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