BfR empfiehlt Verbot der E-Zigarette in Nichtraucherzonen
Montag, 7. Mai 2012
Berlin – Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat sich für ein Verbot von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen ausgesprochen. E-Zigaretten sollten dort herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt werden, empfahl das Institut heute in Berlin.
Das BfR gehe davon aus, dass von der E-Zigarette und ihren Liquids gesundheitliche Risiken ausgingen, hieß es. Ursache könnten neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze sowie verschiedene Duft- und Aromastoffe sein. Gefahren für Dritte seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen.
„Angesichts eines großen und wachsenden Produktspektrums an Liquids für E-Zigaretten ist nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert beziehungsweise ausatmet und mit welchen Schadstoffen die Atemluft belastet wird", teilte das BfR mit.
© dapd/aerzteblatt.de
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