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Mütterliche Adipositas beeinflusst Intelligenz des Kindes

Montag, 21. Mai 2012

Ohio – Mütter, die bereits vor ihrer Schwangerschaft ein erhöhtes Körpergewicht aufweisen, haben ein erhöhtes Risiko, ein Kind mit beeinträchtigten kognitiven Funktionen zur Welt zu bringen. Das betrifft vor allem solche Kinder, die in schwierigen häuslichen Bedingungen aufwachsen. Das berichten Wissenschaftler der Ohio State University unter der Leitung von Pamela Salsberry im Maternal and Child Health Journal (doi: 10.1007/s10995-012-0964-4).

Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt, darunter vor allem Krankheiten wie Eklampsie oder Gestationsdiabetes, sind unter anderem auf eine Adipositas der Mutter zurückzuführen. Laut den Autoren aus Ohio ist aber bislang noch nichts über den Einfluss des mütterlichen Gewichts auf die kognitive Entwicklung des Kindes bekannt.

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Die Forscher fanden aber mehrere Studien aus den letzten Jahren, die zeigten, dass mehrere Faktoren aus der Umgebung des Neugeborenen seine kognitive Entwicklung beeinflusst. Dazu gehören vor allem das häusliche Umfeld, das Einkommen von Mutter oder Vater, aber auch die eigene Erziehung und die eigenen kognitiven Fähigkeiten der Eltern. Salsberry und ihre Kollegen wollten diesen Faktoren mit der mütterlichen Adipositas nun eine weitere Variable hinzufügen.

Für ihre Studie untersuchten sie Ergebnisse von kognitiven Tests, die bei mehr als 3.400 Kindern zwischen fünf und sieben Jahren vor allem die Fähigkeit zum Rechnen und zum Lesen überprüfen. Dazu bedienten sie sich der Daten der National Longitudinal Survey of Youth von 1979. Als Test zur Beurteilung der intellektuellen Leistungen führten alle Kinder den sogenannten Peabody Individual Achievement Test (PIAT) durch.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass etwa zehn Prozent der Mütter einen Body-Mass-Index von 30,0 oder mehr aufwiesen und damit an einer Adipositas litten. Die Kinder der übergewichtigen Mütter schnitten im Vergleich zu Kindern mit normalgewichtigen Müttern beim PIAT signifikant schlechter ab.

Bei einem durchschnittlich von allen Kindern erreichten Punktwert von 106 im Lesen beziehungsweise 100 im Rechnen lagen die Kinder adipöser Mütter jeweils zwei bis drei Punkte hinter den anderen Kindern. Dies zeigte sich vor allem in solchen Familien, in denen die Eltern weniger verdienten oder das häusliche Umfeld problematisch war.

Salsberry hält diese Ergebnisse für alarmierend und fordert weitere Studie in diese Richtung. © hil/aerzteblatt.de

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Thelber
am Mittwoch, 23. Mai 2012, 23:31

War zuerst die Henne oder fsd Ei ?

Frage: Sind intelligente Mitbürger(innen) eher in der Lage, das richtige zu Essen ??

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