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BVMed fordert höheren Stellenwert von Versorgungsqualität bei Ausschreibungen

Freitag, 25. Mai 2012

Berlin – Vor dem Hintergrund einer aktuellen Ausschreibung der Barmer GEK zu Deku­bitus-Hilfsmitteln hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) angemahnt, die Produkt- und Servicequalität gleichermaßen zu berücksichtigen. Wichtig sei es, dass die Krankenkasse bei der Ausschreibung nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der Versorgung achte.

Der BVMed bewertet es als positiv, dass die Qualität durch die Verwendung von Erhebungsbögen oder die Beratung vor Ort sichergestellt werden soll. „Daraus sollte folgen, dass die Krankenkasse bei den Angeboten den Service und den Preis gleichmäßig hoch berücksichtigt“, sagte Daniela Piossek, Hilfsmittelexpertin des BVMed.

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Gleichzeitig hat der Verband darauf hingewiesen, dass die Leistungsbringer in ein zunehmendes Spannungsfeld geraten: zwischen der individuellen Versorgung des Patienten auf der einen und den wirtschaftlichen und kaufmännischen Interessen des Unternehmens auf der anderen Seite.

„Leistungserbringer und Krankenkassen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu einem wirtschaftlichen Preis sicherzustellen“, heißt es dazu aus dem BVMed. Dies sei für das Wohl des Patienten das Beste und spare dem Gesundheitssystem insgesamt Folgekosten. © hil/aerzteblatt.de

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