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1,4 Milliarden Euro Drittmittel für die Medizin

Freitag, 1. Juni 2012

Berlin – Die medizinischen Einrichtungen und die Gesundheitswissenschaften der Universitäten haben 2010 rund 1,4 Milliarden Euro Drittmittel eingenommen. 420 Millionen davon stammen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Hochschulen konnten die Drittmittel von der Europäischen Union um 28 Prozent gegenüber 2009 steigern.

Insgesamt wendeten die Einrichtungen 18,9 Milliarden Euro für Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf – 17,1 Milliarden Euro für laufende Ausgaben und 1,8 für Investitionen. Damit stiegen die Ausgaben um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2009 an. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit, die hauptsächlich aus Entgelten der Krankenversorgung stammen, beliefen sich im Jahr 2010 auf 12,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen berichtet der Medizinische Fakultätentag (MFT) aufgrund von Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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„Die Einnahmen sind ein eindrucksvolles Zeichen für die internationale wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der hochschulmedizinischen Einrichtungen“, sagte der MFT-Präsident Dieter Bitter-Suermann. Sie dürften aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Hochschulmedizin durch sinkende Grundmittel pro Studierenden unter Druck stünde.

„Die steigenden Kosten bei der Krankenversorgung, die durch im Fallpauschalensystem nicht gedeckte Personal- und Sachkostenerhöhungen hervorgerufen werden, verschärfen die Lage“, gab Bitter-Suermann zu bedenken. © hil/aerzteblatt.de

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