Politik

Viele PKV-Tarife leisten weniger als die GKV

Montag, 11. Juni 2012

Berlin – Mehr als 80 Prozent der Tarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) leisten weniger als die  gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Das sagte Claus-Dieter Gorr von der PremiumCircle Deutschland GmbH, die zusammen mit dem Institut für Mikrodatenanalyse (IfMDA) beide Versicherungssysteme analysiert hat, am Montag in Berlin. „Es ist eine absurde Situation“, so Gorr. „In Teilbereichen leistet die PKV definitiv mehr. Bezogen auf Mindestleistungen kommt sie aber nicht an die GKV heran.“ Häufig seien zum Beispiel eine Anschlussheilbehandlung oder Psychotherapien nicht versichert. Problematisch sei dabei, dass die PKV-Versicherten das vor Versicherungsabschluss nicht sofort erkennen könnten.

„Versicherte und vor allem nichtversicherte Leistungen sind für den PKV-Versicherten im Wettbewerbsvergleich zwischen den PKV-Unternehmen nicht nachvollziehbar“, resümieren die Autoren der Studie „GKV/PKV-Systemgrenze: Bestandsaufnahme“. Ein weiteres Problem sei, dass die Vermittler von privaten Krankenversicherungen ohne Qualifikationsanforderungen und Qualifikationsnachweis arbeiteten.

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Die Leistungsausgaben von GKV und PKV haben sich der Studie zufolge in den vergangenen 60 Jahren nahezu identisch entwickelt – 2012 zahlt die PKV demnach voraussichtlich 84,39 Euro mehr pro Versichertem. Die Einnahmen der PKV liegen im selben Jahr hingegen um knapp 1.000 Euro pro Versichertem höher als die der GKV. „Das liegt an den Alterungsrückstellungen in der PKV und an den hohen Provisionen für die Versicherungsmakler“, erklärte IfMDA-Leiter Thomas Drabinski.

„Wegen fehlender politischer Leitplanken hat sich in der PKV die Ausgestaltung der Leistungskataloge und der Vertriebsmarkt in den letzten 20 Jahren verselbständigt“, kritisierte Gorr. Um dies zu ändern, müssten transparente Pflichtangaben über den jeweils versicherten Leistungskatalog sowie Mindestkriterien als Richtschnur eingeführt werden. Zudem sollte eine Abschlussprovision auf vier Monatsbeiträge gesenkt werden. Vor einigen Jahren seien Provisionen von bis zu 22 Monatsbeiträgen gezahlt worden, sagte Gorr. Der Gesetzgeber hat seit April dieses Jahres die Obergrenzen für Provisionen auf 9,9 Monatsbeiträge begrenzt.

„Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung ist die Wahlfreiheit in der privaten Krankenversicherung“, kommentierte der Direktor des PKV-Verbands Volker Leienbach die Studienergebnisse gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Das bedeute, dass sich jeder seinen Versicherungsschutz nach individuellen Bedürfnissen zusammenstellen könne – von einer Grundversorgung bis zum absoluten Topschutz.

„Bei älteren Tarifen, die moderne medizinische Leistungen oder Hilfsmittel naturgemäß noch nicht beinhalten können, werden die Kosten dafür in der Regel auch erstattet“, so Leienbach. „Gleichwohl sollte jeder Versicherte darauf achten, dass er keine für ihn persönlich wichtigen Leistungen ausschließt. Eine notwendige Voraussetzung dafür, dass dies nicht passiert, ist natürlich eine gute Beratung.“

Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung kritisierte Studienautor Drabinski, dass sich die Politik nicht der „Rentnerproblematik“ annehme. In den 1960er Jahren habe es einen gesellschaftlichen Konsens gegeben, dass die Rentner 80 Prozent der von ihnen verursachten Kosten in der GKV selbst trügen. Dies habe man jedoch bald aus den Augen verloren. Heute seien es nur noch knapp über als 40 Prozent. „Das ist eine Verletzung des Generationenvertrages“, betonte Drabinski und forderte, den ursprünglichen Finanzierungsbeitrag der Rentner von 80 Prozent wieder durch höhere Beitragszahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung an die GKV oder höhere Steuerzuschüsse aus dem Bundeshaushalt herzustellen.

© fos/aerzteblatt.de

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Versicherungsmakler
am Freitag, 15. Juni 2012, 00:21

Ohne staatliche Einflussnahme kollabiert das System

Wenn nur die Branche der privaten Krankenversicherer nicht überwiegend aus Aktiengesellschaften und deren gewinnorientierten Aktionären bestünde, wenn die Vertriebsvorstände Ihre Fehlentscheidungen auch persönlich verantworten müssten, in den Medien nicht immer nur die halbe Wahrheit propagiert werden würde und nicht jeder Marktteilnehmer ständig auf dem anderen herumhauen würde, wären wir jetzt nicht in der Situation, in welcher wir uns im System der gesetztlichen bzw. privaten Krankenversicherung befinden.

Die Aussage von Herrn Leienbach ist ein Schlag in sein eigenes Gesicht wert, da er trotz der Veröffentlichung dieser nachweislich belegten Studienergebnisse, noch immer mit bewussten Falschaussagen auftritt und damit die Branche noch mehr in Verruf bringt.

Die PKV-Unternehmen können auch nicht, selbst dann nicht wenn Sie es wirklich wollten, die Versicherungsbedingungen einseitig verbessern, aber eben auch nicht verschlechtern, d.h. die Branche kann sich den veränderten Makrtverhältnissen überhaupt nicht anpassen. Aber bei vielen AG`s ist dieser Wille zum Wohle aller Marktteilnehmer ohnehin nicht so stark ausgeprägt bzw. genetisch gar nicht angelegt.

Der qualitätsorientierte, verantwortungsvolle und fachlich kompetente Versicherungsmakler, welcher letztlich seine Empfehlung ja auch immer persönlich verantworten muss, wird mit geringeren Abschlussprovisionen kein Problem haben, wenn er die lebenslange Vertragsbetreuung in Form einer Betreuungsprovision vergütet bekäme. In jedem Fall wären die Anreize (Anhauen, Umhauen, Abhauen) für die Strukturvertiebe und Vermittlerpools nicht mehr vorhanden. Für die Vermittlung derartiger komplexer Versicherungsprodukte, welche auch noch einen lebenslangen und verlässlichen Versicherungsschutz im Krankheitsfall bereitstellen sollen, ist auch die rechtliche Stellung der Vermittlers (Verteter für eine Versicherung=Versicherungsvertreter oder Vertreter der Interessen des Mandanten = treuhandähnlicher Sachwalter = Versicherungsmakler) und die Qualifikation desjenigen entscheidend. Aber es ist wie es ist, ohne die deutliche Anhebung der Qualitätsmesslatte werden Vermittler die Produkte vermitteln, die letztlich ja Versicherer anbieten, obwohl Sie eigentlich wissen sollten, was Sie innerhalb der gesamten Gesellschaft damit anrichten. Wie heißt es so schön " Geld stinkt nicht ", aber eine derartige Arbeitsweise würde mich zur Nacht nicht mehr schlafen lassen können. In diesem Sinne wünsche ich unserem Berufsstand des Qualitätisorientierten und spezialisierten Versicherungsmaklers viel Freude und einwandfreie Geschäfte mit Ihren Mandanten auf Augenhöhe.

Ich beführworte die Veröffentlichung dieser Studie und hoffe darauf, dass sowohl die Politiker als auch die Bevölkerung endlich mal nicht wieder die Augen verschließt und stattdessen die Studienergebnisse hinfragt und sich zumindest bemüht zeigt, die Zusammenhänge auch wirklich verstehen zu wollen.

Senbuddy
am Donnerstag, 14. Juni 2012, 17:46

@Dr.Schaetzler

Sorry, aber diverse der in Ihrem Leserbrief gemachten Angaben entsprechen nicht der Realität:

- Statt bei 41% lag der rentnerfinanzierte Anteil der GKV - Einnahmen (und Ausgaben) in 2011 bei unter 25% (ca. 40 Mrd zu ca. 180 Mrd Euro).

- Statt bei 60 % lag der Anteil an Unternehmens- und Vermögenseinkommen (644 Mrd in 2011) am Bruttoinlandspordukt (2.571 Mrd) nur bei ca. 25% (und von den 644 muß man die Unternehmenseinkommen noch abziehen...).

- Ihr "Versicherte müssen vorher wissen, welche Krankheit sie niederstreckt" ist auch nicht richtig. Das bewußte Umgehen mit Risiken kann nämlich auch bedeuten, dass man dort auf Versicherung verzichtet, wo die Kosten relativ gering sind (z.B. bei Hilfsmitteln) und wo eigenes Vermögen dafür gut ausreicht. Und bei Erkrankungen, deren Behandlung sich ein Versicherter nie selbst leisten kann, akzeptiert natürlich auch niemand einen Ausschluss.

Versicherungen braucht man nur dort, wo man sich die "Schäden" nicht selbst leisten kann. Aber Zwangsbeglückung", wie sie von Ihnen idealisiert wird, war noch nie bedarfsgerecht. Außerdem finde ich preisbewußte Patienten besser als die leider so weit verbreitete Vollkaskomentalität.

- Es gibt natürlich auch PKV - Tarife mit Aufnahmepflicht (Kontrhierungzwang), z.B. die Basistarife (die die gleichen Leistungen wie die GKVen haben) oder eine Vielzahl von Gruppentarifen.

- Beitragserhöhungen der PKVen müssen in Treuhänderverfahren von unabhängigen Treuhändern (teilweise von der Aufsichtsbehörde gestellt) genehmigt werden. Sie sind also sind nicht "beliebig und ohne Finanzprüfungen".

- "Dynamisierung von Ausschüttungen von Alterrückstellungen" kann es nicht geben, weil Alterungsrückstellungen bestimmungsgemäß fürs Alter verwendet und nicht ausgeschüttet werden. Herausgeben der ca. 150 Mrd Alterungsrückstellungen der PKVen sind zwar politsch von ganz links zur Sanierung der GKVen gewünscht. Aber das wird glücklicherweise aus verfassungsrechtlichen Gründen nie geschehen.


Es gibt noch einiges mehr, was an Ihren Angaben über die PKven richtig gestellt werden müsste. Aber das zu schreibende wird hier sonst zu lang...

Wenn die GKVen in der letzten Zeit gezielt falsche Darstellungen über die PKVen veröffentlichen, ist das verständlich. Das soll Wechselwillige verunsichern, da es in 2011 über 250.000 Wechsler von GKV zur PKV gab, in die andere Richtung aber nur ca 2/3 davon (und die großenteils auch noch nicht mal freiwillig).

Warum Sie als Arzt das aber tun, obwohl Sie sicher auch besser von Privatpatienten leben können als von Kassenpatienten, leuchtet nicht recht ein.

Viele Grüße
S.
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 13. Juni 2012, 15:27

Systemschwächen in der GKV und PKV ?

So sehr ich akzentuierte Analysen des Gesundheitsökonomen Dr. Thomas Drabinski, Leiter des Kieler Instituts für Mikrodatenanalyse IfMDA, schätze. Aber das mit den Rentnern ist m. E. zu kurz gedacht.

Die Systematik der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht als beitragsfinanziertes Umlage-System eine paritätische, lohnabhängige Finanzierung durch Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN) vor. Bei den Rentnerinnen und Rentnern entfällt der AG-Anteil. Es ist fast eine Ironie der Geschichte, dass mit Einfrieren des AG-Anteils auf 7,3 % und Erhöhung der AN-Belastung auf 8,2 % (15,5 % vom SV-Brutto) gegenläufig der Rentner finanzierte Ausgabenanteil in der GKV auf 45,1 Prozent abgesunken ist. Weitere sozioökonomische Veränderungen lassen den "Druck" auf Rentner ansteigen:

• Höhere Lebenserwartung
• Späterer Berufs- und Erwerbseinstieg
• Verkürzte Lebensarbeitszeit
• Verringerte Lohnquote.
Nur noch 40 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird durch Lohnarbeit, dagegen 60 % durch Kapitalvermögen erwirtschaftet.

Medizinischer Fortschritt, Innovationen und Preissteigerungen schlagen in der GKV entgegen allen Kassandrarufen n i c h t durch. Seit Jahrzehnten ist der Anteil am BIP gleichbleibend. Die Gegenfinanzierung höherer Ausgaben für häufiger und schwerer kranke Rentner wird ebenso wie der Ausgleich für betragsfrei versicherte Familienmitglieder und alle übrigen zuzahlungsbefreiten GKV-Mitglieder über den GKV-Bundeszuschuss von derzeit ca. 14 Milliarden Euro abgebildet.


Die privaten Krankenversicherer (PKV) verärgern zunehmend CDU-MdB Jens Spahn und haben bei schwindendem CDU/CSU-Beistand Erklärungsnot. PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach ist auch keine Hilfe. Seine Betonung der Wahlfreiheit in der PKV, "jeder Versicherte sollte dabei darauf achten, dass er keine für ihn persönlich wichtigen Leistungen ausschließt" bedeutet im Klartext: Der Versicherte muss bereits bei Vertragsabschluss im Voraus wissen, welche schwerwiegenden Erkrankungen ihn zukünftig ereilen werden und was ihn dann an Leistungsausschlüssen womöglich niederstreckt. "Voraussetzung ... ist natürlich eine gute Beratung", Leienbach weiter. Gerade so, als würde die PKV bei Vertragsabschluss umfassend über Taktiken zum Verstecken von Leistungsausschlüssen informieren wollen.
Es bleibt eine nach oben offene Mängelliste:

• unbeschränkte Risiko-, Alters- und Gesundheitsselektion
• beliebige Beitragserhöhungen ohne Finanzprüfungen
• kein Kontrahierungszwang
• keine Familientarife bei kompletter Familienversicherung
• keine Dynamisierung der Ausschüttung von Altersrückstellungen
• keine Mitnahme von Altersrückstellungen bei Vertragswechsel
• keine Bilanzierung der Selbstbeteiligung der Versicherten
• keine amtliche Kontrolle von Lockvogelangeboten
• kein Zwang zur Einhaltung von Minimalstandards der GKV
• kein Wechsel von PKV zu GKV unter Mitnahme der Altersrückstellungen
• keine uneingeschränkte Kostenübernahme für AHB, REHA, Psychotherapie, besondere medizinische Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege, häusliche Betreuung erkrankter Kinder.

Dr.med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
finanzdiskurs
am Dienstag, 12. Juni 2012, 18:05

Viele Studien leisten weniger als ein Bilderbuch

Vielen systematischen Aussagen stimme ich grundlegend ja zu. Im gesamten Sozialsystem haben wir aufgrund der demographischen Entwicklung eine riesige Herausforderung zu meistern. Und, es gibt eine Menge wirklich nicht überragende PKV Tarife – und entsprechende Verkäufer. Die Schlussfolgerung aber einerseits nach hochqualifizierten Beratern zu rufen und die dann schlechter als bislang bezahlen zu wollen, leuchtet mir nicht ein. Im Detail nachzulesen bei finanzdiskurs.de:
http://www.finanzdiskurs.de/?p=327
Senbuddy
am Montag, 11. Juni 2012, 19:25

Ist dieses Premium Circle ....

...nicht ein Versicherungsmakler ? Und der veröffentlicht eine Studie mit dem Inhalt, dass Versicherungsmakler zu hohe Provisionen bekommen ? Merkwürdig. Man bezichtigt sich selbst ? Oder ist das gar kein Makler ? Anscheinend nicht, denn er argumentiert ja gegen die eigene Klientel.

Denn wieso kriegen laut dem Artikel angeblich nur die Makler so hohe Provisionen ? Wieso werden nicht auch die anderen Vertriebe wie Versicherungsvertreter, Banken und vor allem gesetzliche Kassen genannt ? Die kriegen doch genau das gleiche.

Und wieso so große Spannen in den Provisionen zwischen 22 und 4 Monatsbeiträgen ? Solche Zahlen klingen in beiden Extremen nicht sehr seriös. Und beides kann man deshalb auch nicht so recht glauben, denn laut PKV - Verband liegen Provisionen in über 90 % aller Fälle bei 7 bis 8 Monatbeiträgen. Und dem glaube ich dann mehr als solchen „Räuberpistolen“.

Aber an sich ist das ja auch egal, den die Provision ist ja stets nur der Umsatz des Vermittlers, der nichts über seine Kosten und seinen Gewinn aussagt.

Und dann sollen alle Vermittler auch noch pauschal "keine Qualifikationsnachweise" haben. Das trifft aber auch nur auf die gesetzlichen Kassen als Vermittler zu. Die anderen müssen ihre Qualifikationen doch bekannternaßen ziemlich ausführlich nachweisen.

Und dann steht da, es sollten vor Abschluss von privaten Krankenversicherungen„transparente Pflichtangaben!“ zu den Leistungen eingeführt werden. Von denen allen hat anscheinend keiner je eine private Versicherung selbst abgeschlossen. Denn die Leistungen werden in den Antragspapieren über gesetzlich vorgeschriebene Standard - Informationsblätter extrem detailliert erläutert. Die gesetzlichen Vorschriften sind so ausführlich, dass man eher schon genervt ist. Was da noch mehr geschaffen werden soll, ist völlig unkar...

Man hat nach dem Artikel den Eindruck, dass sowohl Auftraggeber wie auch Autor der „Studie“ nicht viel von den tatsächlichen Gegebenheiten bei privaten Krankenversicherungen wissen. Oder dass sie bewusst irgendetwas falsches oder zumindest einseitiges verbreiten wollen.

Wenn nämlich das, was diese Leute über die angeblich unter den gesetzlichen Kassen liegenden Leistungen verbreiten, genauso schlecht recherchiert ist, kann man nur raten, sich besser zu informieren, bevor man „Studien“ schreibt.

Ich habe jedenfalls noch keine privat Versicherten erlebt, die keine Folgebehandlungen bezahlt bekommen hätten. Und wer in seiner Versicherung Psychotherapie ausschliesst, tut das in den allermeisten Fällen ganz bewußt (nämlich um Geld zu sparen). Aber Wahlfreiheit ist ja auch nichts schlechtes. Und viele Behandlungen im psychothereutischen werden ja von den gesetzlichen auch nicht bezahlt. Und da gibt es dann keine Wahlfreiheit...

Alles in allem eine ziemlich wertlose Studie.
Viele Grüße
S.
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