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DRK: 3,9 Millionen Blutspender reichen nicht aus

Montag, 11. Juni 2012

Berlin – ­ Anlässlich des Weltblutspendertages am 14. Juni kritisiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die mangelnde Bereitschaft der Deutschen zur Blutspende und warnt davor, dass es schon in wenigen Jahren zu Engpässen in der Versorgung kranker oder verun­glückter Menschen mit Blutkonserven kommen könne.

3,9 Millionen Menschen geben nach Angaben des DRK jährlich eine Blutspende ab. „Damit decken wir gerade so den Bedarf an Blutkonserven", sagt der Sprecher der DRK-Blutspendedienste, Friedrich-Ernst Düppe. Doch die Versorgung mit Spenderblut könne sich schon in wenigen Jahren verschlechtern, sagt Düppe mit Hinweis auf eine immer älter werdende Gesellschaft. Mit zunehmendem Alter mehrten sich die Krank­heiten, für deren Behandlung eine Blutkonserve benötigt werde.

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Das durchschnittliche Alter der Blutspender beim DRK liegt derzeit bei 44 Jahren. Um es zu senken, besucht der Verband regelmäßig Berufsschulen und Gymnasien und betreibt Aufklärungsarbeit. Viele junge Menschen scheuten sich aus Unwissenheit und oftmals auch aus Angst vor der Spritze oder vor Infektionen, zur Blutspende zu gehen. Die Sorge sei unbegründet, sagt Düppe. „Wir verwenden bei jedem Spender neues Material." Ein weiteres Dilemma sei, dass viele Stammspender altersbedingt ausschieden, aber nicht genügend junge Leute nachkämen.

Spenden darf jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren. Die Altersgrenze für regelmäßige Spender liegt beim DRK derzeit bei 71 Jahren und wurde in den vergangenen Jahren immer wieder angehoben. Düppe sieht das Problem dadurch aber nicht gelöst: „Viele ältere Menschen schlucken regelmäßig Tabletten und scheiden damit als Blutspender aus." © dapd/aerzteblatt.de

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Adolar
am Dienstag, 12. Juni 2012, 12:32

Wieso Spende?

Möglicherweise wird man etwas bezahlen müssen, dann ist halt mit den Konserven nicht mehr so viel zu verdienen.

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