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Neue Empfehlungen zur Therapie von Fettstoffwechsel­störungen

Montag, 11. Juni 2012

Berlin – Neue Empfehlungen zur Therapie von Fettstoffwechselstörungen hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) herausgegeben. Sie geben einen aktuellen Überblick zum Stellenwert der medikamentösen Behandlung von Fettstoffwechselstörungen für die kardiovaskuläre Prävention.

Als die AkdÄ 1996 ihre „Empfehlungen zur Therapie von Fettstoffwechselstörungen“ zum ersten Mal herausgab, lagen Ergebnisse aus zwei größeren Studien zur Sekundär- und Primärprävention mit Statinen vor, der 4S- und der WOSCOP-Studie.

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Diesen folgten zahlreiche randomisierte kontrollierte Studien mit verschiedenen lipidsenkenden Wirkstoffen, die ebenso wie inzwischen publizierte Metaanalysen und systematische Reviews eine Neubewertung auf Basis der aktuellen Datenlage erforderten. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Studien wurden in der vorliegenden Neuauflage der Therapieempfehlungen berücksichtigt.

Neben der Bewertung, für welche Wirkstoffe ausreichende Belege anhand patientenrelevanter Endpunkte zur Wirksamkeit in der Primär- und Sekundärprävention vorliegen, nimmt die Leitlinie auch Stellung zu den Kriterien der individuellen Indikationsstellung und zum praktischen Vorgehen.

Die Therapieempfehlungen befassen sich darüber hinaus mit Vorteilen und Nachteilen unterschiedlicher Strategien der Arzneimitteltherapie, mit der Kombinationstherapie und der Behandlung spezieller Fettstoffwechselstörungen, wie der Hypertriglyzeridämie oder bei Diabetes mellitus.

Interessierte können die Therapieempfehlungen gegen eine Schutzgebühr von acht Euro bei der AkdÄ bestellen.

http://www.akdae.de/Service/Bestellformulare/TE.html  |  Bestellung

© hil/aerzteblatt.de

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