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Regressgefahr verdirbt Ärzten Freude am Beruf

Dienstag, 19. Juni 2012

Hannover – „Die Angst vor möglichen Arzneimittelregressen verdirbt vielen niederge­lassenen Ärzten die Freude am Beruf und gefährdet die Nachwuchsgewinnung.“ Das sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Niedersachsen, Jörg Berling, heute in Hannover. Er widersprach damit der Einschätzung von Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Union, wonach die Regressangst in der Praxis keine Rolle mehr spiele.

Nach vorläufigen Berechnungen der KV müssen für das vergangene Jahr 817 nieder­sächsische Kassenarztpraxen mit Richtgrößenprüfungen im Arzneimittelbereich rechnen. „Eine der häufigsten Gründe, warum junge Ärzte nicht in die Niederlassungen gehen, ist die Regressangst“, betonte Berling.

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Ärzte sollten nach Meinung des niedersächsischen KV-Vorstandes die Indikation und die Menge der Arzneimittelverordnungen verantworten, nicht jedoch die Preise. Ärzte hafte­ten sonst für etwas, das sie in keiner Weise beeinflussen könnten. Seit die Pharma­hersteller und Kassen Rabattverträge schlössen, sei die Preisgestaltung gänzlich intrans­­parent. „Deshalb fordern wir, die Ärzte aus der Wirtschaftlichkeitsverantwortung zu entlassen“, sagte der stellvertretende KV-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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medionline
am Mittwoch, 20. Juni 2012, 07:27

Alles wird besser

Dank des gut durchdachten AVWG das ab 1.7.12 Transparenz bei den AMV beschert, können wir (Arzt +MFA)gezielt nach dem günstigsten Medikament suchen und uns dabei in Ruhe dem Patienten zuwenden.Endlich findet die Diskussion und Austausch der Medikamente nicht mehr in den Apotheken statt. Arzt sein, weil es Freude macht.

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