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KKH-Allianz will keine Beiträge erstatten

Freitag, 29. Juni 2012

Hannover – Die KKH-Allianz will ihren Versicherten trotz ihrer derzeit guten finanziellen Lage keine Prämien auszahlen. Dies würde einen hohen und damit kostenintensiven Verwaltungsaufwand bedeute, begründete der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Ingo Kailuweit, die Entscheidung am Freitag in Hannover. Dazu komme, dass derlei Prämien von den Versicherten versteuert werden müssten.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Krankenkasse laut Jahresbericht einen Über­schuss von 140 Millionen Euro. Auch für das laufende Jahr zeichne sich ein Plus von bis zu 70 Millionen Euro ab, sagte Kailuweit. Darüber hinaus verfügt die KKH-Allianz über Rücklagen in Höhe von 250 Millionen Euro.

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Kailuweit sprach sich dafür aus, die Kassen künftig ihre Arbeitnehmerbeiträge wieder selbst festlegen zu lassen. Von diesem Wettbewerb profitierten Kassen und Versicherte gleichermaßen. © da*d/aerzteblatt.de

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