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Münsteraner koordinieren Zoonose-Forschung

Montag, 16. Juli 2012

Münster – Auf die Arbeit der „Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen“ hat die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster hingewiesen. Die Plattform hat jetzt eine Förderzusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über weitere drei Jahre erhalten.

Die Forschungsplattform ist ein Informations- und Servicenetzwerk für alle in Deutsch­land aktiven Arbeitsgruppen im Bereich der Zoonosenforschung. Sie hat mehr als 400 Mitglieder und vereint elf Forschungsverbünde unter ihrem Dach. Münster ist der Hauptstandort der Geschäftsstelle, Ableger der Geschäftsstelle gibt es in Berlin und auf der Insel Riems nahe Greifswald.

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„Wir haben die Vernetzung von Veterinär- und Humanmedizin durch die Forschungsplattform maßgeblich vorangetrieben“, zieht der Leiter der Plattform, Stephan Ludwig, Zwischenbilanz. Neben einem jährlich organisierten bundesweiten Kongress zum Thema Zoonosenforschung hätten zahlreiche Expertentreffen und die verstärkte Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften zum Erfolg der Plattform beigetragen.

In der neuen Förderperiode wollen die Forscher sich noch intensiver mit dem Ausland vernetzen und die klinische Infektiologie stärker einbeziehen. Außerdem sollen Doktoranden die Nachwuchsförderung stärken.

http://www.zoonosen.net/Home.aspx  |  Nationale Forschungsplattform für Zoonosen

© hil/aerzteblatt.de

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