3.200 News Ausland

Ausland

Tote russische Embryonen zum Teil schon fünf Monate alt

Mittwoch, 25. Juli 2012

Moskau – Die in einem russischen Wald entdeckten toten Embryonen waren zum Teil schon mindestens fünf Monate alt. Spezialisten des Gesundheitsministeriums hätten herausgefunden, dass manche der rund 250 Föten älter als 20 Wochen gewesen seien, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die Polizei gehe nun auch der Frage nach, ob sie aus einem „Forschungslabor" stammen könnten. Bislang gebe es aber noch „keinen konkreten Verdächtigen" in dem Fall.

Spaziergänger waren am Wochenende in einem Wald im Ural auf Plastiktonnen mit fast 250 menschlichen Embryonen in Formaldehyd gestoßen. Das regionale Innen­ministerium sprach von einem „skandalösen" Vorfall. Die Polizei hatte zunächst vermutet, dass die Embryonen möglicherweise von Krankenhäusern illegal im Wald entsorgt wurden. Abgeordnete äußerten den Verdacht, dass sie von illegalen Abtreibungen stammen könnten.

Anzeige

Abtreibungen sind in Russland erlaubt, allerdings nur bis zur zwölften Schwanger­schaftswoche. Nach den offiziellen Statistiken werden in Russland, wo die Antibabypille als Verhütungsmittel nur wenig verbreitet ist, jährlich 1,23 Millionen Schwangerschaften abgebrochen. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl weit hinter der Realität zurückbleibt und dass es einschließlich der nicht registrierten Abtreibungen jährlich fünf bis sechs Millionen gibt. © afp/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
3.200 News Ausland

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in