Patienteninformation vom Professor
Freitag, 27. Juli 2012
Düsseldorf – Das Gesundheitsportal www.Frag-den-Professor.de will Patienten seriös und verlässlich über medizinische Themen informieren. Es beruht auf einer ehrenamtlichen Initiative von 25 Professoren, die Antworten für Patienten per Video-Interview im Internet anbieten. Die unabhängige Plattform stellt das Wissen ohne Werbung zur Verfügung, ähnlich wie Wikipedia, aber nicht mit Texten von unbekannten Autoren, sondern mit dem Anspruch, die wichtigsten Fragen der Patienten komprimiert durch Experten zu beantworten.
Die Begründung für diesen Ansatz: Durch die große Fülle an medizinischen Informationen im Internet lässt sich oftmals nur schwer beurteilen, wie verlässlich und vertrauenswürdig diese tatsächlich sind. Der Gesundheitsservice Frag-den-Professor.de soll mehr Transparenz schaffen dadurch, dass die Besucher nicht nur den Experten visuell vor sich haben, sondern auch seinen Lebenslauf, seine Publikationen und die Liste der Fachgesellschaften, in denen er aktiv ist, einsehen können, um sich ein Bild zu machen.
„Wir sind bei der Auswahl der Experten sehr kritisch und nehmen vor allem international führende Fachleute“, betont der Initiator und Herausgeber des Angebotes, Werner A. Scherbaum, Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Düsseldorf.
Der erste Blick auf die Webseite zeigt drei wartende Professoren, bei denen man teilweise das Fachgebiet an Gegenständen erkennt. Mit einem Mausklick kann sich der Besucher für eines der 25 Themengebiete entscheiden. Nach der Auswahl einer Professorin oder eines Professors öffnen sich neun Fragen zum Themengebiet, die in jeweils wenigen Minuten für den Patienten leicht verständlich erläutert werden.
Die Professoren beantworten Fragen zu Reisemedizin, Kopfschmerzen, Prostata-Erkrankungen, Brustkrebs, Bluthochdruck und 20 weitere Themen. Das Angebot soll ständig erweitert werden. Die Nutzer der Website werden zudem aufgefordert, weitere Fragen oder Themen zur Bearbeitung vorzuschlagen. © EB/aerzteblatt.de
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