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Zahl der Ebola-Toten in Uganda steigt auf mindestens 16

Freitag, 3. August 2012

Genf – Die Zahl der Toten durch das Ebola-Virus in Uganda ist auf mindestens 16 gestiegen. Bislang seien 50 Verdachtsfälle registriert worden, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarek Jasarevic, heute in Genf. Durch Labortests seien fünf Fälle bestätigt worden. Davon seien drei Infizierte gestorben, die beiden anderen befänden sich mit den 50 weiteren Verdachtsfällen in Quarantäne.

Derzeit beschränke sich die Ebola-Epidemie auf den Westen des Landes, sagte Jasarevic weiter. Dort trat das tödliche Virus im Bezirk Kibaale auf, rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Kampala und unweit der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Mindestens ein Mensch starb aber auch schon in Kampala an der Krankheit, wie Präsident Yoweri Museveni Anfang der Woche mitteilte.

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Das Ebola-Virus tritt bislang nur in Afrika auf. In 50 bis 90 Prozent der Fälle verläuft die Seuche tödlich. Bis heute gibt es keine Impfung oder Therapie gegen das Virus. Benannt wurde es nach einem Fluss in der Demokratischen Republik Kongo, wo es 1976 entdeckt wurde.

Seitdem gab es laut WHO rund 15 Epidemien in Afrika mit mehr als 1.300 Toten. In Uganda ist es bereits der dritte Ausbruch der Seuche: Vor fünf Jahren starben im Westen des ostafrikanischen Landes 37 Menschen an der Seuche, im Jahr 2000 gab es mindestens 137 Tote im Norden des Landes. © afp/aerzteblatt.de

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