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Arzneimittelausgaben im ersten Halbjahr gestiegen

Montag, 6. August 2012

Mainz – Die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind im ersten Halbjahr 2012 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Darauf hat der Landesverband Mitte der BKK hingewiesen. Insgesamt gaben die gesetzlichen Krankenkassen in den ersten sechs Monaten deutschlandweit 13,8 Milliarden Euro für Arzneimittel aus. Hingegen gingen die Ausgaben für Impfstoffe von Januar bis Juni 2012 durchschnittlich um 1,8 Prozent zurück und lagen nunmehr bei 410 Millionen Euro.

„Wir sollten unbedingt am eingeschlagenen Weg der Ausgabenbegrenzung bei Arzneimitteln festhalten“, forderte Raimund Nossek, stellvertretender Vorstands­vorsitzender des BKK-Landesverbandes Mitte. Die Beitragsgelder sollten der Gesundheit der Versicherten zugutekommen. Das sei nicht primär eine Frage von immer mehr oder immer teureren Medikamenten, sondern von klug verzahnten Versorgungsstrukturen, wie sie beispielsweise durch Verträge zur integrierten Versorgung geschaffen würden, so der BKK-Vorstand.

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Laut Krankenkasse waren im vergangenen Jahr die Arzneimittelausgaben erstmals seit Jahren gesunken, weil der Apothekenabschlag angehoben und ein Großhandelsrabatt eingeführt worden war. Auch ein 2010 erhöhter Herstellerabschlag dämpfte zeitweilig den langjährigen Trend zum Anstieg der Medikamentenkosten, die laut BKK der drittgrößte Ausgabenposten für die Krankenkassen sind – nach den Kosten für die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte. © hil/aerzteblatt.de

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Thelber
am Dienstag, 7. August 2012, 21:16

Am besten wir streichen 100 %

der Kosten der Krankenkassen für Medikamente und für Ärzte. Dann entfallen die Beiträge und die Kranken Kassen können sich abschaffen.

Man kann alles ausquetschen wie eine Zitrone. Ob das dann noch Medizin ist ? Vor 30 Jahren habe wir die Fäden nach Blinddarmop, Leistenhernienop, .... selbst gezogen und die Patienten erst danach entlassen.

Heute.... werden auch Patienten entlassen, die sich kaum auf den Beinen halten können !!

Resultat: Mehr Stress durch höheren Patienten-Durchsatz sowohl für die Mitarbeiter und nicht zuletzt auch für die Patienten !!
kairoprax
am Dienstag, 7. August 2012, 14:43

Arzneimittelpreise "sind gestiegen" ...

... und sie tun das genauso wenig oder viel, wie Aktienkurse steigen oder fallen. Kurse und Preise fallen oder steigen nicht.
Vielmnehr sind sie ein Produkt aus Angebot und Nachfrage.
"Klug verzahnte Versorgungsstrukturen" - was soll das sein?
Ein Verhinderungskartell für steigende Arzneimittelkosten?
Das System ist ebenso verlogen, wie es vernetzt oder verzahnt ist.
Was ist das für eine Verzahnung, in der Kliniken Gelder und Forschungsaufträge bekommen für Mediklamente, die dann in der Praxis am besten nicht angewandt werden sollen?
Was wir an Medizin brauchen sollen nach Möglichkeit nicht die entscheiden, die so intensiv um Verzahnung bemüht sind.
Wie sollen wir uns denn Verzahnen, wenn genauso gut irgendjemand titeln könnte, in diesem Jahr seien die Arzneimitteolausgaben leider nur um 3,5 % gestiegen oder siogar gefallen, was a) den Arbeitsplätzen und b) der Versorgung schade?
Angebot unbd Nachfrage.

Dr.Karlheinz Bayer, Bad Peterstal

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