7.836 News Medizin

Medizin

Nierenkrebs: Temsirolimus ist Interferon nicht überlegen

Freitag, 10. August 2012

New York – Bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom kann der mTOr-Inhi­bitor Temsirolimus das rezidivfreie Überleben gegenüber der Standardtherapie mit Interferon-alpha-2a nicht verbessern. Dies ergab eine Phase III-Studie, in der die beiden Wirkstoffe jeweils mit Bevacizumab kombiniert wurden.

An der Investigation of Torisel and Avastin Combination Therapy oder INTORACT-Studie hatten an weltweit 151 Zentren 790 Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom teilgenommen. Die Patienten waren mit Bevacizumab in Kombination mit Temsirolimus oder Interferon-alpha-2a behandelt worden. Die Kombination von Bevacizumab mit Interferon-alpha-2a ist derzeit eine Standardtherapie, während der Einsatz von Temsirolimus auf Patienten mit ungünstiger Prognose (mindestens drei von sechs Risikofaktoren) beschränkt ist.

Anzeige

Die INTORACT-Studie sollte das Einsatzgebiet von Temsirolimus erweitern, doch die Ergebnisse liefern hierfür offenbar keine Argumente. Der Hersteller Pfizer gab allerdings nun bekannt, dass das Medikament den primären Endpunkt, die Verlängerung des rezidivfreien Überlebens, nicht erreicht hat. Einzelheiten der Studienergebnisse sollen später veröffentlicht werden. © rme/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
7.836 News Medizin

Nachrichten zum Thema

04.01.13
Köln – Der Wirkstoff Axitinib (Handelsname Inlyta®) zur Behandlung von Menschen mit einem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom hat einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber dem Wirkstoff Sorafenib....

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in