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Diabetesrate steigt stärker als erwartet

Montag, 13. August 2012

Düsseldorf – Die Zahl der Diabetes-Patienten wird in den kommenden Jahren stärker als erwartet zunehmen. Das hat das Deutsche Diabetes Zentrum (DDZ) anhand neuer epidemiologischer Daten sowie der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Demnach sind im Jahr 2030 3,9 Millionen Personen zwischen 55 und 74 Jahren am Typ-2-Diabetes erkrankt. Das sind rund 1,5 Millionen Personen mehr als heute.

Vor diesem Hintergrund gewinne das Thema Prävention rasant an Bedeutung, mahnt das DDZ. Denn – so die Prognose – würde nur jede zweite Person mit Prädiabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden. Würden sogar drei von vier der Personen mit Diabetes-Vorstufen mitmachen, stiegen diese Zahlen auf 525.000.

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Der vom DDZ vorhergesagte Trend bei den Diabetesfällen werde durch die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts bestätigt. Angesichts dieser Entwicklung ruft das DDZ dazu auf, effektive Programme zur Prävention zu organisieren und eine möglichst breite Teilnahme der betroffenen Personen sicherzustellen.

© hil/aerzteblatt.de

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barabasch-riedel
am Donnerstag, 16. August 2012, 10:25

Diabetes - immer erst wenn die Klugscheisser tätig waren

Die Wissenden, das sind die, die vor Ort die Arbeit machen, erkannten schon längst, als die Klugscheisser in den "hochrangigen papers" ihren Mist verstreuten, dass die "Seuche Diabetes" eine viel weitreichendere und äusserst brisantere Faktenlage jeden Tag aufs neue schafft(e) - aber auf "die da unten" hört(e) ja keiner von "denen da oben". Erst wenn genügend "hochrangig publizierende Professoren" gegackert haben wird das, was die Spatzen schon längst von allen Dächern pfeiffen a k z e p t a b e l . Und dann auch erst (all zu) langsam bei denen, die "politisch" tätig sind bekannt. SACHVERSTAND haben, die, die vor Ort am Thema arbeiten, nicht die am grünen Schreibtisch darüber brüten, wie es sein könnte! Und das ist nicht nur beim Thema Diabetes so !
Richard Barabasch

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