300 Millionen Euro Personalkostenhilfe für Kliniken
Freitag, 31. August 2012
Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben sich auf die Höhe der finanziellen Personalkostenhilfe geeinigt. Das vereinbarte Volumen von 300 Millionen Euro soll umgehend in die Krankenhäuser fließen. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Krankenhäuser noch im laufenden Jahr“, erklärten DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum und GKV-Vorstandsvize Johann-Magnus von Stackelberg.
Mit dem am 1. August in Kraft getretenen geänderten Krankenhausfinanzierungsrecht ist den Krankenhäusern eine finanzielle Personalkostenhilfe gewährt worden, die zu einem Drittel durch eine Tarifausgleichsrate refinanziert werden soll. Der jetzt von den Selbstverwaltungspartnern vereinbarte Zuschuss entspricht einer Anhebung der Fallpauschalenvergütungen um 0,51 Prozent für das gesamte Jahr 2012.
Der Transfer der Mittel erfolgt über eine Anpassung der Landesbasisfallwerte. Zur Umsetzung der Regelungen schließen die Landeskrankenhausgesellschaften und die Kassenverbände auf Landesebene entsprechende Vereinbarungen. © hil/aerzteblatt.de
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