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Merck streicht 1100 Stellen in Deutschland

Dienstag, 4. September 2012

Darmstadt – Der Chemie- und Pharmakonzern Merck streicht in den kommenden Jahren über tausend Stellen in Deutschland. Bis Ende 2015 sollen rund 1.100 von 10.900 Arbeitsplätzen abgebaut werden, wie Merck am Dienstag in Darmstadt mitteilte. Management und Betriebsrat des Dax-Konzerns hätten sich auf ein entsprechendes Sparprogramm verständigt. Betroffen seien alle Geschäftseinheiten.  

Wie Merck mitteilte, sollen die Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden – „hauptsächlich über Freiwilligen- und Altersteilzeitprogramme in allen Sparten und Funktionen“. Im Gegenzug wolle das Unternehmen bis Ende 2017 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.  

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Merck-Personalchef Kai Beckmann erklärte, der Konzern sei „froh“, nun einen Fahrplan zu haben, mit dem das Unternehmen zukunftsfest gemacht werden könne. Betriebsratschef Heiner Wilhelm betonte, den Arbeitnehmervertretern sei unter anderem wichtig, dass die Auslagerung von Geschäftstätigkeiten weitgehend verhindert werden konnte. 

Merck hatte das Sparprogramm Ende Februar angekündigt. Trotz Einsparungen will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in Deutschland in den kommenden beiden Jahren mindestens 250 Millionen Euro investieren. Merck beschäftigt weltweit über 40.000 Mitarbeiter in 67 Ländern. © dapd/aerzteblatt.de

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