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Kinderchirurgen warnen vor Verletzungsrisiko bei Trendsportarten

Mittwoch, 5. September 2012

Hamburg – Trendsportarten wie Downhill-Biken, Snowboarden oder Trampolin­springen führen häufig zu Knochen­brüchen. Darauf hat die Deutsche Gesell­schaft für Kinderchirurgie (DGKCH) hingewiesen. Kinder und Jugend­liche brechen sich laut der Fachgesellschaft ihre Knochen häufiger als Erwachsene. Bei Mädchen ereignen sich drei Viertel der Frakturen vor dem neunten Lebensjahr, bei Jungen bis zum Alter von zwölf Jahren.

Mit 50 bis 75 Prozent sind die Arme gegenüber den Beinen am häufigsten betroffen. Letzteres gilt für nahezu jede Sportart: „Am häufigsten beobachten wir ellbogennahe Knochenbrüche sowie Frakturen der Unterarme in Nähe des Handgelenks“ berichtet Lucas Wessel, Chefarzt der Kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim.

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Gerade das große Trampolin berge ein hohes Verletzungsrisiko, wenn mehr als ein Kind es gleichzeitig benutzen, so der Experte. Katapulteffekte führten hier zu Zusammen­stößen, durch die leichtere Springer besonders gefährdet seien. Dabei komme es immer wieder zu komplizierten Brüchen, aber auch zu Schädelverletzungen, die mit Hirnblutungen einhergehen könnten.

Wessel betonte, während im Erwachsenenalter fast alle Brüche operiert würden, sei dies bei Kindern keinesfalls immer notwendig. Nahe der Wachstumsfugen korrigiere der Knochen etwaige Fehlstellungen selbst, indem er weiter wachse. Hier genüge oft ein Gips und regelmäßige Frakturkontrollen als Therapie. „Es muss jedoch genau unterschieden werden, an welcher Gliedmaße und in der Nähe welcher Wachstumsfuge die Verletzung liegt“, betonte Wessel. Laut der Fachgesellschaft sollten Kinderchirurgen die entsprechenden Knochenbrüche behandeln, um Behinderungen und Schief­stellungen zu vermeiden. © hil/aerzteblatt.de

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gerngesund
am Freitag, 7. September 2012, 00:47

ein "s" zu viel

aber ich bekomme es nicht mehr weg...
gerngesund
am Freitag, 7. September 2012, 00:45

Rechts auf körperliche Unversehrtheit nach GG?

Na, dann bin ich mal gespannt, ob auch an dieser Stelle, wo es nicht um jüdische oder muslimische Beschneidung geht, mit derselben Vehemenz für das Recht auf körperliche Unversehrtheit gepocht und den Eltern verboten wird, ihre minderjährigen Kinder zu diesen gefährlichen Sportarten anzumelden...

1. Wetten, dass nicht?
2. Und wenn doch: Es würde nur deutlich, wie widersinnig die ganze Diskussion ist.
jokomorowski
am Donnerstag, 6. September 2012, 11:05

Facebook und Co.

Zugegeben: Als Vater bin auch ich froh, meine Kids nach Snowboardausflügen oder Downhillparkbesuchen dann später am Esstisch im Wohnzimmer und nicht auf dem OP- Tisch im Krankenhaus vorzufinden.
Dennoch: Mehr Sorgen würde ich mir über Spätfolgen von "Trendsportarten" am PC und vor der Glotze, beim Komasaufen bzw. "harmosen" Bubble-Tea-Gelagen machen ...

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