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Sana dementiert Übernahmeangebot für Rhön

Montag, 24. September 2012

Ismaning – Die Sana Kliniken AG hat Presseberichte dementiert, nach denen Sana große Teile der Rhön Klinikum AG übernehmen will. „Die Sana Kliniken AG plant nicht, den Aktionären der Rhön Klinikum AG ein Übernahmeangebot zu unterbreiten“, sagte Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. Von einem solchen Angebot hatte die Süddeutsche Zeitung am Samstag berichtet. Philippi sagte, an den Bedingungen, an denen der Fresenius-Konzern gescheitert sei, habe sich nichts geändert. Ein neuerliches Übernahmeangebot mache keinen Sinn.

In den vergangenen Monaten hatte der Fresenius Konzern 3,3 Milliarden Euro geboten, um Rhön vollständig zu übernehmen. Dazu hätte Fresenius aber 90 Prozent aller Rhön-Aktien kaufen müssen, was nicht gelang.

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Laut der Süddeutschen Zeitung könnte sich Sana mit rund einem Viertel der Rhön-Aktien begnügen, was rund 800 Millionen Euro koste. Hinter Sana stehen laut der Zeitung 31 Unternehmen der privaten Krankenversicherung, vor allem die DKV, Signal und die Allianz.

In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung hatte der Rhön-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pföhler zuvor gesagt, der Zusammenschluss zweier privater Krankenhaus­betreiber mache Sinn, weil ein solcher Zusammenschluss die Kosten mindere und die Versorgung verbessere.

© hil/aerzteblatt.de

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