5.560 News Vermischtes

Vermischtes

Selbsthilfe erinnert an Osteoporose bei Kindern und Jugendlichen

Montag, 1. Oktober 2012

Düsseldorf – Auf die oft übersehene Osteoporose bei Kindern und Jugendlichen hat der Bundesselbsthilfe Verband für Osteoporose (BfO) hingewiesen. Bei Kindern und Jugend­lichen trete die Osteoporose zwar selten auf, aber in diesem Alter verursache die Erkran­kung häufig schwere Schmerzen, multiple Frakturen und lebenslange Bewegungs­ein­schränkungen, erläutert Reiner Bartl vom Osteoporosezentrum am Dom, München, in der neuesten Ausgabe der Mitgliederzeitschrift des Verbandes „Osteoporose“.

„Die Ursachen einer Osteoporose im jungen Alter sind sehr unterschiedlich“, so Bartl. Juvenile Arthritis, zystische Fibrose, Anorexia nervosa, chronische Lebererkrankungen, Morbus Crohn, aber auch Medikamente wie Glukokortikoide oder Antiepileptika könnten Ursache einer Osteoporose im Kindes- und Jugendalter sein.

Anzeige

Infrage kämen aber auch osteoporotische Erkrankungen, deren Ursachen unbekannt sind. Dies seien gegebenenfalls eine gestörte Kollagenproduktion im Knochen, entzündliche Immunerkrankungen oder Vitamin D-Störungen. Das klinische Bild zeige oft Knochenbrüche in den Extremitäten. Frakturen der Wirbelkörper könnten ebenfalls auftreten.

Der Nachweis einer niedrigen Knochendichte noch vor Auftreten von pathologischen Frakturen sei mit der sogenannten DXA-Messung möglich, also einer radiologischen Knochendichtemessung, so Bartl. © hil/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
5.560 News Vermischtes

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in