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Wie sich die Wertschätzung der Pflege fördern lässt

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Köln/Aachen – „Die pflegerische Arbeit ist von großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Leider aber erfahren die Mitarbeiter nicht immer die Würdigung und Unterstützung vor Ort, die sie dafür verdienen.“ Diese Einschätzung vertritt Paul Fuchs-Frohnhofen vom Aachener Forschungs- und Beratungs-Institut „Mensch- Arbeit-Technik“. Zusammen mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) und anderen Projektpartnern hat er drei Jahre lang untersucht, was Wertschätzung in der Pflegearbeit ausmacht und wie sie sich fördern lässt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union haben das Projekt gefördert. Ziel war, insbesondere auch kleineren Organisationen Materialien an die Hand zu geben, um mehr Wertschätzung für die Pflege zu erreichen.

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„Wir haben ermittelt, was Pflegende in ihrer Arbeit als besonders wertschätzend empfin­den und darauf aufbauend bestehende Ansätze erfasst, neue Konzepte entwickelt und erprobt“, berichtet Michael Isfort vom dip. Professionalität, Wertschätzung, Anerkennung und Stolz seien Ressourcen für gute und motivierte Dienstleistungsarbeit sowie eine hohe Dienstleistungsqualität. Die Wertschätzung von Pflegekräften bewirke nicht nur eine hohe Arbeitszufriedenheit und Arbeitsstolz bei den Mitarbeitenden, sie diene gleichzeitig einer neuen Kundenorientierung und einer qualitativ hochwertigen Pflege.

Überraschend war für die Wissenschaftler unter anderem, wie wichtig den beruflich Pflegenden die aktive Öffentlichkeitsarbeit ihrer Einrichtung ist. © hil/aerzteblatt.de

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