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Immer weniger Herztote in Deutschland

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Hamburg – In Deutschland gibt es immer weniger Herztote. Seit Ende der 90er Jahre sank die Sterblichkeit bei akutem Herzinfarkt und infolge von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels um rund 20 Prozent, wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DHK) heute mitteilte. So starben 1998 noch 76.000 Menschen an Herzinfarkten. Das waren 8,9 Prozent aller Todesfälle. 2010 starben noch 55.500 Menschen am Herzinfarkt, was einem Anteil von 6,5 Prozent entsprach.  

Während Männer deutlich häufiger als Frauen an einem Infarkt sterben, ist bei Frauen häufiger eine Herzinsuffizienz, also eine Herzschwäche, die Todesursache. Den generellen Rückgang der Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen Experten vor allem auf neue Behandlungsmethoden in der Kardiologie und Herzchirurgie zurück. © afp/aerzteblatt.de

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