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Neue FAQ-Liste der EU informiert über das Erasmus-Austausch­programm

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Brüssel – Angesichts leerer Kassen im Erasmus-Programm informiert die Europäische Union alle Stipendiaten und Interessierten zu den Problemen des Programms und gibt einen Ausblick, wie es weitergeht.

Das Erasmus-Programm ermöglicht es Studierenden, drei bis zwölf Monate in einem anderen europäischen Land zu verbringen und dort entweder zu studieren oder ein Praktikum in einem Unternehmen oder einer Organisation zu absolvieren. Dies steht allen Studierenden offen, die an einer Hochschule in einem von 33 Teilnahmeländern eingeschrieben sind. Neben den EU-Mitgliedstaaten sind dies Kroatien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und die Türkei.

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Die finanziellen Probleme des Programms rührten daher, dass die EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament einen Gesamthaushaltsplan 2012 von 129,1 statt der geforderten 132,7 Milliarden Euro beschlossen hätten. Von diesem Geld musste die EU noch fünf Milliarden Euro an unbezahlten Rechnungen aus dem Vorjahr begleichen. Janusz Lewandowski, EU-Kommissar für Finanzplanung und Haushalt, werde voraussichtlich noch in diesem Monat einen Änderungshaushalt vorschlagen, der die Defizite überbrücken soll.

Die EU betonte, Erasmus werde daher das Geld nicht ausgehen. „Im laufenden Semester sollte es bis Ende des Jahres keine Probleme bei der Auszahlung der Erasmus-Stipendien an die Studierenden geben, die einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland absolvieren“, heißt es in der EU-Information. © hil/aerzteblatt.de

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