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Universitäts­kliniken fordern Ergänzung des Fall­pauschalen-Systems

Dienstag, 23. Oktober 2012

Berlin – Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) hat gefordert, die besonderen Leistungen von Universitätskliniken im Fallpauschalensystem stärker zu berücksichtigen. „Sie übernehmen zentrale zusätzliche Aufgaben für das Gesundheits­system. Diese Sonderrolle der Universitätsklinika wird aber nicht entsprechend finanziert", sagte Michael Albrecht, Erster Vorsitzender des VUD und Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden auf dem diesjährigen VUD-Herbstforum. Er betonte, viele Unikliniken hätten große Finanzierungsprobleme.

Das zur Abrechnung von Krankenhausleistungen herangezogene DRG-System hat laut dem VUD nach wie vor Lücken. Besonders gravierend sei, dass es die Mehrkosten der Universitätsklinika für die Behandlung besonders schwerer Fälle nicht ausreichend berücksichtige.

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Auch die Aus- und Weiterbildung der nachfolgenden Ärztegeneration und die Erprobung innovativer Behandlungsmethoden werde den Unikliniken zusätzlich aufgebürdet. Außerdem hielten die Unikliniken Spezialisten für besonders komplexe Fälle vor. „Politik und gesetzliche Krankenversicherung müssen diese Schlüsselfunktionen der Universitätsklinika endlich anerkennen und ausreichend finanzieren“, forderte Ralf Heyder, designierter Generalsekretär des VUD.

© hil/aerzteblatt.de

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47berry
am Dienstag, 23. Oktober 2012, 22:17

Nicht nur die Universitäten....

bilden die zukünftige Ärztegeneration aus! Es ist ein genereller Fehler des DRG-Systems, daß nicht zwischen weiterbildenden und nicht-weiterbildenden Krankenhäusern (oder Abteilungen) unterschieden wird. Dabei ist es sicherlich auch im Interesse der Krankenkassen (oder vielleicht eher deren versicherten), daß auch in Zukunft genügend und genügend ausgebildete (Fach-)Ärzte zur Verfügung stehen. Und ob wirklich ausschließlich die Universitäten die schwierigen (und langdauernden) Fälle behandeln, ist erstmal eine Behauptung.

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